US-Studie
Frauen in Führungspositionen anfälliger für Depressionen

Einer Studie in den USA zufolge sind weibliche Chefs anfälliger für Depressionen als Männer in der gleichen Position. Negative Reaktionen auf Autorität belastet weibliche Führungskräfte vermutlich stärker als männliche.
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Frauen in Führungspositionen sind einer US-Studie zufolge anfälliger für Depressionen als ihre männlichen Kollegen. Weibliche Chefs mit der Befugnis einzustellen, zu entlassen und Gehälter zu erhöhen, litten auch unter mehr Stress, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Universität Texas. Die Symptome einer Depression seien bei ihnen zudem stärker ausgeprägt als bei Frauen ohne Führungsverantwortung.

Die Soziologie-Professorin und Studienleiterin Tetyana Pudrovska erklärte, die höhere Anfälligkeit für Frauen in verantwortungsvollen Positionen rühre womöglich daher, dass sie negativ beurteilt würden, sobald sie Autorität an den Tag legten. Mit diesem Problem hätten männliche Führungskräfte nicht zu kämpfen.

Für die Studie wurden die Daten von etwa 1500 Frauen im Alter um die 40 Jahre und von 1300 etwa gleichaltrigen Männern aus dem nördlichen US-Bundesstaat Wisconsin ausgewertet. Die von den Nationalen Gesundheitsinstituten (NIH) finanzierte Studie erscheint in der Dezember-Ausgabe des „Journal of Health and Social Behavior“.

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