Weniger Todesfälle
Neue Hoffnung im Kampf gegen Malaria

Der Kampf gegen Malaria zeigt Erfolge. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der durch Malaria verursachten Todesfälle beinahe halbiert. Ganz ungetrübt fällt die Bilanz der Weltgesundheitsorganisation trotzdem nicht aus.
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GenfWeltweit ist die Zahl der Malariatoten erheblich gesunken. Im vergangenen Jahr seien geschätzt 584.000 Menschen an der Krankheit gestorben, fast die Hälfte (47 Prozent) weniger als noch im Jahr 2000, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf.

„Das sind die besten Ergebnisse, die wir jemals hatten und großartige Neuigkeiten für die öffentliche Gesundheit“, sagte der Direktor des WHO-Malaria-Programms, Pedro Alonso.

„Wir können den Kampf gegen Malaria gewinnen“, so die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Die nächsten Jahre seien dafür entscheidend. „Wir haben die richtigen Instrumente, aber wir müssen sie zu noch mehr Menschen bringen, um die bisherigen Erfolge zu verstetigen“, betonte Chan.

Sorge bereitet der WHO allerdings das vermehrte Auftreten von Resistenzen vor allem in Asien. Zudem könnte die derzeit in Westafrika grassierende Ebola-Epidemie die Erfolge im Kampf gegen Malaria wieder zunichte machen. Durch die Belastung der Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern könnten Malaria-Programme nicht weitergeführt und erkrankte Menschen vom Besuch einer Klinik abgehalten werden.

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Neue Hoffnung im Kampf gegen Malaria

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