Gefahr durch Cyberangriffe
„Die politische Sphäre gerät unter Beschuss“

Hackerangriffe auf Parteien und Hetze im Netz: Droht uns ein schmutziger Wahlkampf? Verfassungsschutzpräsident Maaßen warnt vor Angriffen auf die „politische Sphäre“ – und bietet die Hilfe seiner Behörde an.
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BerlinHackerangriffe, die Brisantes aus dem Inneren einer Partei enthüllen. Und Roboterprogramme, die bei Facebook und Twitter Meinung machen. Was den Präsidentschaftswahlkampf in den USA gehörig durcheinandergewirbelt hat, könnte nächstes Jahr auch hierzulande passieren.

„Die politische Sphäre gerät immer mehr in den Fokus von Cyberoperationen“, sagte Hans-Georg Maaßen, Präsident des Verfassungsschutzes, auf der Handelsblatt-Tagung Cybersecurity in Berlin. Auch wenn es derzeit keine konkreten Hinweise auf Störungen gebe, sei Deutschland davor nicht gefeit.

Dass Nachrichtendienste oder Armeen die Meinung in anderen Ländern beeinflussen wollen, sei nicht neu – ob über Flugblätter, Radiosender in der Landessprache oder Agenten vor Ort. Nun sei jedoch eine „eine gezieltere Einflussnahme am politischen Betrieb und den Medien vorbei“ zu beobachten, erklärte Maaßen.

Staatliche oder halbstaatliche Akteure könnten das Internet nutzen, um direkt auf Wähler einzuwirken. „Der Bedeutungsverlust der traditionellen Medien als Filter“ begünstige das ebenso wie die Auflösung traditioneller Bindungen zu Milieus, Parteien oder Gewerkschaften.

Ein Beispiel ist der Fall Lisa: Anfang 2016 verschwand zwischenzeitlich ein russischstämmiges Mädchen in Berlin. Sie behauptete zunächst, festgehalten und vergewaltigt worden sein. Die Ermittlungen der Polizei ergaben aber, dass sie sich bei ihrem Freund aufgehalten hatte. Nach falschen Berichten in russischen Staatsmedien wie RT News demonstrierten hunderte Menschen vor dem Kanzleramt, zwischen Deutschland und Russland kam es zu diplomatischen Verstimmungen.

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Ein Klima der Enthemmung

Kommentare zu " Gefahr durch Cyberangriffe: „Die politische Sphäre gerät unter Beschuss“"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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