Digitalisierung im Sport
Selbstoptimierung per Gesundheits-App

Online-Fitnessstudios stehen hoch im Kurs

Nahezu jedes Fitnessgerät hat mittlerweile einen Bildschirm. Viele Systeme überwachen zeitgleich noch Körperfunktionen und geben Rückmeldung zur Effektivität des Trainings. Jabra etwa hat einen schnurlosen Kopfhörer entwickelt, der mittels Infrarotstrahlen den Puls messen kann. In Kombination mit einer speziellen App bekommt der Nutzer über Sprachansagen in Echtzeit Informationen zu seinem Workout.

Beliebt, das zeigte sich in Köln, sind auch Cloud‐Technologien. Ein biometrisches Erkennungssystem der Firma Milon vermisst den gesamten Körper innerhalb von fünf Sekunden.

Alle Geräte stellen sich dann individuell auf den Körper ein, verspricht der Hersteller. Die Trainer hätten „bei gleichbleibend hoher Einstellqualität [...] mehr Zeit für die persönliche Betreuung“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Digitalisierung wird auch in den kommenden Jahren weiter voranschreiten, schon jetzt liegen Online‐Fitnessstudios hoch im Kurs: Zum Jahresende 2014 zählten die Anbieter 358.000 registrierte Nutzer, davon sind 64.200 bereit, eine monatliche Gebühr zwischen fünf und 15 Euro für die virtuellen Trainer zu bezahlen. Echte Trainer in realen Fitnessstudios wirken da schon fast nostalgisch.

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Noah Gottschalk
Noah Gottschalk
Handelsblatt / Freier Mitarbeiter und Redakteur
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