Fernüberwachung Frühwarnsystem für Herzpatienten

Die Berliner Firma Biotronik ist Pionier im Markt der Patientenüberwachung. Seit mehr als zehn Jahren sorgen ihre Produkte in über 60 Ländern für mehr Sicherheit von Herzpatienten.
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CardioMessenger von Biotronik: Über die Telefonleitung sendet das Gerät die Patientendaten zum behandelnden Arzt. Quelle: BIOTRONIK GmbH u. Co. KGPR

CardioMessenger von Biotronik: Über die Telefonleitung sendet das Gerät die Patientendaten zum behandelnden Arzt.

(Foto: BIOTRONIK GmbH u. Co. KGPR)

FrankfurtGesendet wird mitten in der Nacht: Wenn der Patient schläft, schickt sein Cardio-Messenger vom Nachtisch aus via Telefonnetz den Bericht vom Tage zur Überwachungsstelle – mit allem Wissenswerten über den Funktionszustand des Herzmuskels. Das Service-Center bereitet die Daten auf und stellt sie dem behandelnden Arzt über eine gesicherte Website zur Verfügung. So kann der Mediziner bei einer Verschlechterung der Herzfunktion seines Patienten möglichst frühzeitig eingreifen.

Jedes Jahr erhält weltweit mehr als eine Million Patienten einen Herzschrittmacher. Bei vielen überwacht das System von Biotronik die Funktion: Bis heute wurde das Home-Monitoring-System der Berliner über 650.000 Mal in mehr als 60 Ländern eingesetzt. Die Firma bietet bereits seit der Jahrtausendwende die kabellose Fernüberwachung von Patienten mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren an. Letztere bringen das Herz mit Stromstößen zum Schlagen. Die Implantate zeichnen Arrhythmien des Herzens automatisch auf, eine eingebaute kleine Antenne sendet die Daten per Funk an den Cardio-Messenger des Patienten.

Ein Armband als Gedankenspeicher
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Kapture

Das Kapture Armband ist mit einem kleinen Mikrofon ausgestattet, welches permanent 60 Sekunden Ton aus der Umgebung aufnimmt. Durch Antippen wird die letzte Minute gespeichert und per Bluetooth über die entsprechende App aufs Smartphone übertragen. Falls das Armband nicht angetippt wird, werden die 60 Sekunden automatisch wieder gelöscht.

Kapture enthält außerdem einen internen Speicher für bis zu 25 Tonaufnahmen. Die Akkulaufzeit des Armbandes, welches größtenteils wasserfest sein soll, beträgt 24 Stunden. Noch gibt es nur einen Prototypen, doch über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter soll Kapture mit einem Preis von etwa 100 US-Dollar baldmöglichst in Serie gehen.

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Run-n-read

Auf einem Laufband zu lesen, ist kein reines Vergnügen. Durch die Bewegung des Körpers ist es anstrengend die Zeilen zu fokussieren. Daher haben die Entwickler des New Yorker Unternehmens Weartrons ein neuen Gadget entwickelt. Das Run-n-read lässt sich einfach an das T-Shirt oder auch an einem Schweißband befestigen. Hier misst es die Bewegungen und sorgt per Bluetooth dafür, dass der Bildschirm eines Tablets oder E-Readers sich dem Takt anpasst. So soll vermieden werden, dass den Sportlern beim Lesen schlecht wird. Auf Videos lässt sich die Technik übrigens nicht anwenden.

Quelle: weartrons.com

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Samsung Galaxy Gear

Die Koreaner haben im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung in Berlin die Computeruhr Galaxy Gear vorgestellt. Das Gerät muss mit dem Samsung Smartphone verbunden werden, um alle Funktionen ausführen zu können. Dank Lautsprecher und Mikrofon im Armband lässt sich mit der Uhr telefonieren. Außerdem ist eine Kamera eingebaut. Die Uhr dürfte nur eine kleine Zielgruppe für sich begeistern. Sie soll etwa 300 US-Dollar kosten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Nymi

Dieses Armband ist ein kleiner Alleskönner, der über den eigenen Herzschlag aktiviert wird. Das kanadische Unternehmen Bionym hat das Armband Nymi entwickelt, das auf dem individuellen biometrischen Erkennungsmerkmal basiert. Sobald der Nutzer das Armband umbindet, erkennt es den Puls und wird aktiviert. Per Bluetooth kommuniziert es dann mit allen Geräten, die ein Passwort abfragen - vom Computer, bis zum Smartphone, Tablet und sogar Türen. Durch einen eingebauten Beschleunigungsmesser kann das Gerät auch Gesten erkennen.

Das Armband kann derzeit für 80 US-Dollar vorbestellt werden. Nach der Markteinführung Anfang kommenden Jahres wird es 100 Dollar kosten.

Quelle: Nymi

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Omate True Smart

Anders als andere Smartwatches soll die "Omate True Smart" eine vom Handy unabhängige Armbanduhr sein, die über eine eigene SIM-Karte verfügt und mit Android 4.2 arbeitet. Das Gerät verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera, GPS, ein Touchscreen und hat eine Akku-Laufzeit von knapp 100 Stunden. Sie soll wasserdicht sein und telefonieren sowie Apps verwenden können. Über WLAN oder Bluetooth kann die Uhr mit dem Smartphone oder einem Tablet verbunden werden. Noch existiert die Smartwatch lediglich als Prototyp. Ab November 2013 soll es die Omate True Smart für 179 Dollar (plus 15 Dollar für den internationalen Versand) zu kaufen geben.

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Nike Plus Fuel-Band

Das Nike Fuel Band ist ein Bewegungstracker und bereits seit Anfang 2012 auf dem US-Markt erhältlich. Als eines der ersten Gadgets richtete es sich nicht nur an Läufer. Alle möglichen Bewegungen sollen mit dem Tech-Armband erfasst werden. Das Band misst Schritte, Entfernung und verbrauchte Kalorien. Angezeigt wird am Ende das sogenannte Nike Fuel. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen Aktivitätsmesser. Er soll den Nutzern dabei helfen ihr Level an Aktivität besser einschätzen zu können. Per iOS-App oder einen Webclient lassen sich die Informationen mit anderen teilen. Die Kosten liegen bei etwa 125 Euro.

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Fitbit Ultra

Fitbit bietet verschiedene Modelle von Aktivitäts- und Schlafbegleiter an, unter anderem den Kabellosen Aktivitäts- und Schlaftracker The One. Der Tracker zeichnet pausenlos Schritte, zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien und bewältigte Stockwerke auf. Er wird mit einem Klipp an der Kleidung befestigt. Nachts zeichnet er den Schlafzyklus auf und weckt den Träger am Morgen. Das Wearable synchronisiert alle Daten mit dem Smartphone oder Computer. Der Tracker führt einem regelmäßig seine Bewegungsziele vor Augen und soll zu einer aktiveren Lebensweise führen. Eine kleine Blume soll motivieren. Je weiter sie gewachsen ist, desto aktiver ist der Träger des Klipps gewesen.

Im Notfall, wenn sich der Zustand des Patienten plötzlich verschlechtert, wird der Arzt zudem vom Service-Center per Mail, SMS oder Fax benachrichtigt. Die gesamte Überwachung erfolgt vollautomatisch, der Patient muss lediglich das Empfangsgerät, das ein bisschen an ein Babyfon erinnert, mit sich führen.

Laut einer Studie aus Frankreich hatten Patienten, die mit dem Überwachungssystem von Biotronik ausgestattet waren, ein um 70 Prozent niedrigeres Risiko, ins Krankenhaus eingewiesen zu werden. Außerdem konnten die Kosten für die ambulante Behandlung der Patienten um 315 Euro beziehungsweise zehn Prozent pro Patient und Jahr gesenkt werden.

Dennoch wird das Home-Monitoring längst nicht von jeder Krankenkasse finanziert. In Deutschland hat von den gesetzlichen Kassen laut Biotronik nur die DAK Gesundheit die Fernüberwachung im Leistungskatalog.

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