Smart City
Strom, der mitdenkt

Der Energieverbrauch in Städten steigt immer weiter. Energie muss deshalb effizienter genutzt werden. Ausgeklügelte Steuerungstechnik hilft beim Sparen und soll erneuerbare Energien besser einbinden.
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KölnEine Weltausstellung darf sich nicht lumpen lassen – das gilt erst recht auf dem Gebiet der Energieversorgung. So wird die jüngst eröffnete Expo in Mailand zum Showcase für Energiemanager: Die Länder- und Themenpavillons sind an ein intelligentes Stromnetz von Technologieanbieter Siemens und dem italienischen Stromversorger Enel angeschlossen.

Mit 100 Verteilstationen und einer installierten Kapazität von 75 Megawatt ist in Mailand auf dem Reißbrett ein Äquivalent zu einer Stadt mit 100.000 Einwohnern entstanden. Der Verbrauch einzelner Pavillons lässt sich per Smartphone überwachen und regeln.

Es ist eine Fingerübung für eine große Herausforderung: Wenn die Urbanisierung ohne Anpassung voranschreitet, dürfte sich der Energieverbrauch in den Städten weltweit bis 2050 verdreifachen. Das ergab eine aktuelle Studie, an der auch das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) beteiligt war. Die ermutigende Nachricht der Forscher: Durch geschickte Raumplanung könnte der Energiehunger sogar um ein Viertel gesenkt werden.

Auf dem Weg zur intelligenten Stadt kommt der effizienten Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu. In einer Umfrage des Branchenverbandes VDE wünschten sich über zwei Drittel der Befragten schnelle Fortschritte auf dem Gebiet der Effizienz.

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