Smart City

Strom, der mitdenkt

Der Energieverbrauch in Städten steigt immer weiter. Energie muss deshalb effizienter genutzt werden. Ausgeklügelte Steuerungstechnik hilft beim Sparen und soll erneuerbare Energien besser einbinden.
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Auf dem Weg zur intelligenten Stadt kommt der effizienten Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu. Quelle: dpa
Strom für die Smart City

Auf dem Weg zur intelligenten Stadt kommt der effizienten Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu.

(Foto: dpa)

KölnEine Weltausstellung darf sich nicht lumpen lassen – das gilt erst recht auf dem Gebiet der Energieversorgung. So wird die jüngst eröffnete Expo in Mailand zum Showcase für Energiemanager: Die Länder- und Themenpavillons sind an ein intelligentes Stromnetz von Technologieanbieter Siemens und dem italienischen Stromversorger Enel angeschlossen.

Mit 100 Verteilstationen und einer installierten Kapazität von 75 Megawatt ist in Mailand auf dem Reißbrett ein Äquivalent zu einer Stadt mit 100.000 Einwohnern entstanden. Der Verbrauch einzelner Pavillons lässt sich per Smartphone überwachen und regeln.

Diese Technik steuert Ihr Haus
Sicherheits-System
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Mit seinem Elements-System steigt der Münchner Hersteller Gigaset - bekannt für seine Drahtlos-Telefone - diesen September in die Heimautomatisierung ein. Das Starterpaket aus Türsensor, Bewegungsmelder und Basisstation meldet einer Handy-App, wenn Türen geöffnet und geschlossen werden oder sich jemand im Raum bewegt. Bricht jemand gewaltsam die Haustür auf, erscheint auf dem Handy eine Alarmmeldung. Preis: unter 200 Euro.
Bild: Screenshot

Sachen-Sucher
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Ob das Fahrrad verloren geht, der Hund oder Schlüssel: Der GPS-Sensor mit Mobilfunkanschluss des Wiener Startups Locca macht sie per Handy-App auffindbar. Preis: weniger als 100 Euro.
Bild: Presse

Privat-Fernsehen
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Der taiwanesische Elektronikhersteller Dlink hat eine Überwachungskamera mit Nachtsichtfunktion fürs Eigenheim auf den Markt gebracht: Die DCS-5222L überträgt Livebebilder aus der Wohnung aufs Handy, lässt sich per Smartphone schwenken und zeichnet auf Wunsch automatisch Videos auf, sobald der Bewegungsmelder eine Person erkennt. Preis: 189 Euro.
Bild: Robert Poorten für WirtschaftsWoche

Schlauer Stecker
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Die intelligente Steckdose FRITZ!Powerline 546E des Berliner Anbieters AVM - dem Herstellers des Internet-Routers Fritz-Box - bringt nicht nur einen Internet-Anschluss via Stromleitung in den Raum, sondern lässt sich auch per Smartphone schalten und sie misst den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte. Preis: 99 Euro.
Bild: PR

Smartes Stromnetz
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Lampe, Jalousie, Kaffeekocher: Mit den intelligenten Lüsterklemmen namens Digitalstrom des Schweizer Herstellers digitalSTROM sollen sich die verschiedensten Hausgeräte nachrüsten und dann fernsteuern lassen. Die Lüsterklemmen sind mit einem Highvoltchip ausgestattet, kommunizieren über die Stromleitungen und vernetzen so alle Haushaltsgeräte. Den Einbau erledigen fachkundige Installateure. Preis für die komplette Vernetzung einer

4-Zimmer-Wohnung: 3500 Euro.


Bild: PR

Heiz-Wart
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Das Thermostat en:key des Berliner Anbieters Kieback&Peter fährt die Heizung von selbst um vier Grad herunter, wenn niemand mehr im Raum ist. Das soll bis zu 20 Prozent Heizenergie sparen. Besonders innovativ: Der Heizungsregler braucht keine Batterien, sondern gewinnt seine Energie aus dem Temperaturunterschied zwischen Heizung und Raumluft.
Bild: PR

Tor-Wärter
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Das Türschloss Goji des US-Startups gleichen Namens besitzt eine Online-Verbindung und lässt sich vom Smartphone öffnen. Wer will, kann Freunden einen Zugangscode schicken. Eine eingebaute Kamera zeichnet auf, wer das Schloss öffnet. Preis: 280 Dollar
Bild: PR

Es ist eine Fingerübung für eine große Herausforderung: Wenn die Urbanisierung ohne Anpassung voranschreitet, dürfte sich der Energieverbrauch in den Städten weltweit bis 2050 verdreifachen. Das ergab eine aktuelle Studie, an der auch das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) beteiligt war. Die ermutigende Nachricht der Forscher: Durch geschickte Raumplanung könnte der Energiehunger sogar um ein Viertel gesenkt werden.

Auf dem Weg zur intelligenten Stadt kommt der effizienten Energieversorgung eine Schlüsselrolle zu. In einer Umfrage des Branchenverbandes VDE wünschten sich über zwei Drittel der Befragten schnelle Fortschritte auf dem Gebiet der Effizienz.

Intelligentes Stromnetz hilft, Energieverbrauch zu reduzieren
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