Smart Home Bosch und ABB bauen mit Cisco vernetztes Heim

Ein Gemeinschaftsunternehmen der Elektrokonzerne ABB und Bosch mit dem Netzwerker Cisco soll für Fortschritte im Geschäft mit dem digitalisierten Heim sorgen. Das sogenannte Smart Home soll das Wohnen revolutionieren.
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Smart Home
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Die GfK hat im April 2014 rund 1000 Haushalten folgende Frage gestellt: Nutzen Sie bereits folgende Smart-Home-Anwendungen oder planen Sie diese in Zukunft zu nutzen?

Alle Angaben basieren auf Zahlen des Statistikportals Statista.

Feuer keine Chance geben durch zentrale Rauchmelder
2 von 12

In Nutzung: 9 Prozent

In Planung: 11 Prozent

Interesse: 33 Prozent

Intelligente Stromzähler – wie hier von Landis+Gyr – helfen bei effektiver Kontrolle
3 von 12

In Nutzung: 2 Prozent

In Planung: 6 Prozent

Interesse: 44 Prozent

Zentrale Heizkörpersteuerung
4 von 12

In Nutzung: 5 Prozent

In Planung: 6 Prozent

Interesse: 32 Prozent

TV auf allen Geräten
5 von 12

In Nutzung: 10 Prozent

In Planung: 7 Prozent

Interesse: 22 Prozent

Tür- und Fenstersensoren
6 von 12

In Nutzung: 2 Prozent

In Planung: 5 Prozent

Interesse: 29 Prozent

Multi-Room-Audioerlebnis
7 von 12

In Nutzung: 4 Prozent

In Planung: 6 Prozent

Interesse: 25 Prozent

MünchenDie Elektrokonzerne ABB und Bosch wollen mit dem Netzwerktechniker Cisco das Geschäft mit dem digitalisierten Heim vorantreiben. Die drei Unternehmen haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das eine Software-Plattform für das sogenannte Smart Home schaffen soll, wie sie am Montag mitteilten.

„Für ein Smart Home ist es entscheidend, dass möglichst viele Geräte und Anlagen im Haushalt, zum Beispiel Waschmaschine, Heizung, Beleuchtung und Jalousien, einfach und sicher Informationen untereinander sowie mit Smartphones und Tablets austauschen können“, hieß es. Das Joint Venture solle ab 2015 eine offene Plattform entwickeln und betreiben. Zusätzlich sollen sie andere Anbieter von Haustechnik, Unterhaltungselektronik und Internetdiensten ins Boot holen.

Bisher hat sich bei der Vernetzung von Spülmaschinen mit dem Smartphone kein breiter Standard etabliert. Das Fehlen einer gemeinsamen Softwarebasis erschwert vor allem den Herstellern von Hausgeräten den Durchbruch internetfähiger Modelle.

Bisher arbeitete die ABB-Tochter Busch-Jaeger vor allem mit dem Bosch-Rivalen Miele zusammen. In Übersee läuft derzeit noch eine Debatte über gemeinsame Standards zwischen zwei Konsortien um Samsung und Intel auf der einen und dem US-Chiphersteller Qualcomm auf der anderen Seite.

  • rtr
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