Rund jede sechste Autobahn-Rastanlage ist beim diesjährigen ADAC-Test durchgefallen. Zehn der 65 geprüften Raststätten und Autohöfe in Deutschland und vier weiteren europäischen Ländern erhielten die Note "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft"
ADAC-Raststättentest: Der Autohof Burghaslach an der Autobahn A3 zwischen Nürnberg und Würzburg ist Testsieger.
HB BERLIN. Am besten schnitt der Autohof Burghaslach an der A3 zwischen Nürnberg und Würzburg ab. Platz zwei ging an die österreichische Raststätte Schwechat, den dritten Platz belegte die Raststätte Auerswalder Blick Nord an der A4 nahe Chemnitz. Die schlechteste Anlage ist laut ADAC der Autohof Spreenhagen an der A12 nahe Frankfurt (Oder).
Die Tester bemängelten besonders oft fehlende Angebote für Familien. Kein Betrieb kam in diesem Bereich auf die volle Punktzahl, stattdessen fielen 42 der 65 Rastanlagen durch, darunter alle getesteten Einrichtungen in Frankreich und Italien. Die Tester bemängelten fehlende Spielplätze und Picknicktische zum Verzehr mitgebrachter Speisen.
Auch die Sicherheit auf den Parkplätzen lässt nach Ansicht des ADAC stark zu wünschen übrig. Die Fußwege seien oft nicht von der Straße getrennt. Darüber hinaus gibt es oft nur gemeinsame Parkplätze für Wohnmobile und Lastwagen, was nicht nur für Reisende mit Kindern gefährlich sein kann.
