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29.11.2007 
Schiebs Software-Tipp

Der PC liest Texte vor

von Jörg Schieb

Längere Artikel am Computer zu lesen, ist anstrengend. Einfacher ginge es, wenn man sich diese Texte vorlesen lassen könnte. Tatsächlich geht das bereits – mit dem Voice Reader von Linguatec. Die synthetische Stimme klingt sogar einigermaßen natürlich.

Zur Ansicht des gesamten Screenshots klicken Sie bitte auf das KreuzLupe

Die Software "Voice Reader Studio" liest im PC gespeicherte Texte vor. In der Deluxe-Version stehen männliche und weibliche Stimmen zur Auswahl.

Die Macher des „Brockhaus multimedial“ denken sich jedes Jahr etwas Neues aus. In der Ausgabe für 2008 ist nun zum ersten Mal eine Vorlesefunktion integriert. Eine gute Idee: Man kann sich jeden einzelnen Artikel aus dem elektronischen Nachschlagewerk am PC vorlesen lassen oder als MP3-Datei auf seinen MP3-Player holen. Der komplette Brockhaus als Hörbuch, sozusagen.

Allerdings hat der Brockhaus dafür keine Profisprecher engagiert. Das wäre angesichts der großen Textmenge auch etwas teuer geworden. Brockhaus lässt eine Software sprechen. Deshalb war ich zunächst auch eher skeptisch, denn nur in Kinofilmen haben Computer eine angenehme Stimme. Sonst klingen synthetische Stimmen meist blechern, künstlich und abgehackt. Mit einem Wort: unangenehm. Dann ist das Zuhören nicht nur anstrengend, sondern macht auch keinen Spaß.

Zu meiner großen Überraschung ist das bei den gesprochenen Texten auf der Brockhaus-DVD ganz anders. Man hört zwar, dass eine Maschine spricht (oder besser: gesprochen hat, denn es handelt sich um Aufzeichnungen). Aber dennoch: Die Sprachqualität ist deutlich besser als sonst üblich. Selbst eine Sprachmelodie gibt es. Erstaunlich!

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Deluxe-Version mit virtuellem Sprecher

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