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08.01.2009 
Schiebs Software-Tipp

Im Netz surfen – und anonym bleiben

von Jörg Schieb

Wer bei seinen Onlinetouren keine Spuren hinterlassen möchte, dem bieten die neuesten Browser eine virtuelle Tarnkappe. Gerüstet mit entsprechenden Pugins, kann niemand mehr nachvollziehen, welche Seiten der User besucht hat.

Sicherheit im Netz: Unter anderem bietet Firefox ein neues Add-On, um Spuren zu verwischen. Foto: APLupe

Sicherheit im Netz: Unter anderem bietet Firefox ein neues Add-On, um Spuren zu verwischen. Foto: AP

Datenschutz im Internet ist zweifellos ein wichtiges Thema. Das merken mehr und mehr auch die Browser-Hersteller. Sie rüsten ihre Browser auf, sorgen dafür, dass wir immer sicherer surfen können. Vorreiter ist Google mit seinem neuen Browser Chrome, der nach Beenden der Testphase (Beta) seit einigen Wochen ganz offiziell zu haben ist (www.google.de/chrome).

Chrome bietet nach Safari als erster offiziell verfügbarer Browser ein sogenanntes „Inkognito-Fenster“ an. Wer das öffnet, surft im Netz, ohne auf dem eigenen Rechner Spuren zu hinterlassen. Chrome speichert dann keine Cookies, merkt sich keine der eingetippten Adressen, und auch im „Verlauf“-Ordner finden sich keine Hinweise auf die angesteuerten Webseiten.

Dieser Privatmodus war zum Beispiel ideal für die Vor-Weihnachtszeit, denn so konnte niemand herausfinden, auf welchen Webseiten ich möglicherweise etwas eingekauft hatte. Aber auch alle, die ihren Rechner mit anderen Personen teilen, werden den Inkognito-Modus zu schätzen wissen. In Firmennetzwerken bleiben allerdings Spuren im Firmennetz zurück, die man als User kaum kontrollieren oder steuern kann. .

Warum also nicht grundsätzlich in diesem Betriebsmodus surfen? Ganz einfach: Weil es auch praktisch sein kann, wenn eine Webseiten einen wieder erkennt oder wenn man mal schnell eine Seite aufrufen möchte, die man bereits besucht hat, deren genaue Adresse man aber gerade nicht parat hat.

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