Im Fall eines Stadtpanoramas bedeutet das: Sieht man anfangs nur die Grundzüge einer Brücke, werden nach und nach immer mehr Details erkennbar. Irgendwann sieht der Betrachter sogar, dass Autos auf der Brücke fahren, und nach weiterem Heranzoomen sind Farbe und Modell mühelos zu erkennen. Das Plugin sorgt dafür, dass die jeweils nächsten Zoomstufen automatisch im Hintergrund nachgeladen werden, damit das Herein- und Herauszoomen fast nahtlos funktioniert.
Auch mit Google
Earth lassen sich Gigapixel-Aufnahmen anschauen, zumindest ab Version 4.2. Dazu in den "Ebenen" unter "Galerie" die Option "Gigapixl Photos" aktivieren. Google
Earth präsentiert dann in den Karten kleine Kamerasymbole an den Stellen, wo Gigapixel-Aufnahmen hinterlegt sind. Durch Doppelklick der Symbole lassen sich die Fotos laden.
Bei Google
Earth sind vor allem Architekturaufnahmen zu sehen. Beeindruckend bei solchen Gigapixel-Bildern: Man kann nicht nur den Gesamteindruck eines Gebäudes genießen, sondern eben auch Details wir Ornamente oder Material bestaunen, ohne das Foto wechseln zu müssen. Um derart hoch aufgelöste Bilder herzustellen, müssen Dutzende Aufnahmen gemacht und mit Hilfe von Spezial-Software zusammenmontiert werden - mit hohem Aufwand.
Gigapixel-Bilder sind - so wie 360-Grad-Panoramaaufnahmen - eine Bereicherung für den Surf-Alltag. Derzeit treiben gleich mehrere Unternehmen das Thema voran. Google
setzt verstärkt auf die Gigapixel-Funktion bei Google
Earth. Microsoft
will das Plugin "HD Viewer" weiterentwickeln, Und Adobe
erweitert sein Bildprogramm Photoshop um entsprechende Funktionen, damit künftige Versionen mühelos mit Gigapixel-Aufnahmen klarkommen und beim Zusammenbauen solch beeindruckender Aufnahmen behilflich sind.


