Einen weiteren Sieg gegen die dunklen Ecken des Internets hat die Unterhaltungsindustrie errungen. Die MPAA, der US-Verband der Filmproduzenten, hat vor Gericht gegen "TorrentSpy" gewonnen.
"TorrentSpy" ist ein Katalog, der seine Nutzer vornehmlich zu illegalen Musik-, Film-, oder Softwaredateien führt. Diese Dateien selbst befinden sich allerdings nicht auf den "TorrentSpy"-Servern, daher ist es eben nicht so eindeutig, ob ein solches Angebot tatsächlich auch illegal ist.
Die US-Richter gaben nun der MPAA recht und führten dabei vor allem an, dass die "TorrentSpy"-Betreiber in großem Stil Beweise vernichteten, indem sie unter anderem versuchten, Spuren zu verschleiern und Einträge in Foren umzuschreiben.
Das Aus für "TorrentSpy" bedeutet der Sieg trotzdem nicht. Die Server befinden sich in den Niederlanden und die Betreiber wollen weiter kämpfen. Gewinnen kann die Industrie den Kampf gegen die Piraten ohnehin nicht mehr - dazu
gibt es viel zu viele ähnliche Angebote in den Weiten des dunklen Netzes.Internet-Links
Die Analyse des Falls bei » ars technica.
Auch » TorrentFreak berichtet.
Eintrag im » Entertainment & Media Law Blog des Branchenblatts "Hollywood Reporter".
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