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05.09.2008 
Darüber spricht das Netz

Chrome schon extrem erfolgreich

von Jens Schröder

Googles neuer Browser hat bereits den vierten Platz im Browser-Markt erobert. Tendenz: steigend. Die Blogger stürzen sich nun auf ihren anderen Liebling: Apple. Steve Jobs will in der kommenden Woche etwas Neues verkünden. "Darüber spricht das Netz" - jede Woche bei "Handelsblatt.com".

Googles Browser Chrome ist bereits sehr erfolgreich. Foto: screenLupe

Googles Browser Chrome ist bereits sehr erfolgreich. Foto: screen

Googles neuer Browser Chrome hat mit großem Tempo bereits wichtige Marktanteile gewonnen. Nach ersten Zahlen von großen Internet-Traffic-Analysten surfen bereits bis zu 2 Prozent der Nutzer mit Chrome durchs Netz. Damit hätte sich Googles jüngstes Baby auf Anhieb auf an die vierte Stelle des Browser-Marktes gesetzt, hinter Internet Explorer, Firefox und Apples Safari, aber vor Konkurrenten wie Opera. Auf Windows-PCs wäre Chrome sogar die Nummer 3. Websites mit technikaffinem Publikum melden sogar noch höhere Zahlen. So kamen über 6 Prozent der "TechCrunch"-Besucher mit Chrome auf die Seite, bei "heise online" waren es am Tag nach dem Chrome-Release immerhin 5,7 Prozent. Unterdessen ist auch eine Version des Browsers für das Handy-Betriebssystem Android bestätigt worden. Den vielen Verschwörungstheorien und überstürzten Datenschutz-Anschuldigungen gegen Chrome nehmen die "Spreeblick"-Blogger Johnny Haeusler und Max Winde viel Wind aus den Segeln. Fazit: Natürlich muss man beim Surfen aufpassen, doch die anderen Browser sind keineswegs vertrauenswürdiger.

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Kaum ist Googles Browser auf dem Markt, stürzen sich die Blogger wieder auf ihr anderes Lieblingsthema: Apple. Das Unternehmen hat für die kommende Woche unter dem Namen "Let?s rock" eine Veranstaltung in London anberaumt. Natürlich schießen seitdem die Spekulationen in die Höhe, welche Neuigkeiten Steve Jobs dort verkünden will. Von neuen iPod Nanos ist die Rede, ebenso von dem erst vor Kurzem wieder ins Gespräch gekommenen Abo-Modell für den iTunes-Store oder gleich von einer Verbindung aus neuen iPods und Abo. Was auch immer es sein wird, der iPod flea (siehe Gaga-Link der Woche) wird es wohl leider nicht sein.

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Amazon hat - zunächst nur in den USA - seinen neuen Videoservice gestartet. Mit diesem Video-on-Demand-Angebot bietet der Alles-Verkäufer seinen Kunden an, Filme und TV-Serien zu erwerben, um sie anschließend jederzeit von jedem Internet-fähigen Gerät der Welt per Stream abspielen zu können. Auf allzu viel Jubel stößt der neue Dienst allerdings nicht: "TechCrunch" bemängelt beispielsweise die Tatsache, dass der Käufer für Serien-Episoden 1,99 Dollar hinlegen soll, obwohl der sie werbefinanziert auch kostenlos beim NBC-Fox-Joint-Venture hulu anschauen kann. Ein deutscher Starttermin von "Amazon video on demand" steht ohnehin noch in den Sternen.

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