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25.04.2008 

Weitere Themen der Woche im Schnelldurchlauf:

Dienste wie YouTube oder Last.FM haben längst dazu geführt, dass herkömmliche Musik-Charts nicht mehr genug Aussagekraft haben, um zu zeigen welche Songs derzeit populär sind. Die BBC hat daher ein Projekt gestartet, dass die neuen Verbreitungswege von Musik aufgreift und daraus neue Charts macht. In den » BBC Sound Index fließen Abrufzahlen bei YouTube, MySpace oder Last.FM ebenso ein wie Verkäufe über Amazon und iTunes.

In der Realität längst untergegangen, erfreut sich die Sowjetunion im » Internet immer noch einer gewissen Beliebtheit. Ganze 45 000 Internet-Adressen mit der Top-Level-Domain .su existieren noch. Zwar will die Internet-Verwaltungsbehörde ICANN die .su-Domain seit den 90er Jahren abschaffen, doch auf Druck der Nutzer wurde sie sogar wieder für jedermann geöffnet. Für 25 Dollar lässt sich eine .su-Adresse registrieren, 2007 stieg die Zahl der Anmeldungen um 45 Prozent.

Ein unschlagbares Argument gegen die DRM-Technologie, die Musik nur auf bestimmten Geräten abspielen lässt, damit Nutzer sie nicht an jedermann weitergeben können, liefert derzeit Microsoft. Der Software-Gigant schließt seinen Musik-Downloadshop » MSN Music" target="_blank">»  und damit auch den Server, der die DRM-Rechte der Nutzer überprüft. Folge: Tauscht ein MSN-Music-Kunde nach dem 31. August seinen Computer, kann er mit dem neuen Rechner seine legal erworbene Musik nicht mehr abspielen. Der Ehrliche ist damit mal wieder der Dumme.

Google bietet seinen Anzeigenkunden ab sofort auch mobile Bannerwerbung an. Die speziell für Handys und andere mobile Geräte » angepasste Werbung sieht aus wie ein herkömmliches Banner, ist aber wesentlich kleiner, um auf die Handy-Displays zu passen. Google-AdSense-Partner können damit auswählen, ob sie nur Textwerbung oder auch die neuen Banner einsetzen wollen.

Das Blog » TechCrunch bietet nun auch die Möglichkeit an, per Bewegtbild Blog-Einträge zu kommentieren. Interessierte können sich bei dem Dienst Seesmic anmelden, dort ihren Video-Kommentar aufzeichnen und ihn direkt unter dem betreffenden Blogeintrag stellen. Ob solche Videokommentare sich durchsetzen werden oder die Diskussion eher aufhalten, ist aber fraglich.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Youtube-Commercial und gaga-Link

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