Neues von Myspace
Wie in der vergangenen Woche bereits gemutmaßt öffnet Myspace seinen Dienst für Fremdentwickler. Dadurch sollen kleine zusätzliche Tools und Gimmicks entstehen, die Myspace-Nutzer dann auf ihre Profilseiten stellen können. Dieses Prinzip der Öffnung hatte bereits den Konkurrenten Facebook zu großen Mitgliederzuwächsen verholfen. Myspace-Besitzer Rupert Murdoch, der diese Neuigkeiten auf einer Internetkonferenz in San Francisco bekannt gab, hat nun erst recht keine Angst mehr vor Facebook. Über den Konkurrenten sagt er: "I would say we're different and in spite of all the hype we seem to be growing faster". Zusätzlich zu der Öffnung hat Myspace einen Deal mit Sony BMG abgeschlossen. Demnach teilen sich die beiden Firmen künftig die Werbeerlöse der Myspace-Seiten von Sony-BMG-Künstlern. Sony BMG stellt Myspace dafür Musikvideos zur Verfügung - ein völlig neuer Ansatz, der Schule machen und Plattenfirmen neue Umsätze bescheren könnte.
Internet-Links
- Ausführlich berichtet » Read/WriteWeb über die Myspace-Öffnung und die Sony-BMG-Kooperation.
Weitere Themen im Schnelldurchlauf
Apple
hat die wichtige Entscheidung getroffen, sein iPhone für fremde Entwickler zu öffnen. Damit können ab Februar 2008 auch andere Firmen als Apple
Software für das Mobiltelefon programmieren. Die späte Auslieferung des so genannten Software Development Kits (SDK) begründet Apple
-Boss Steve Jobs laut » last100 damit, dass sein Unternehmen das iPhone unbedingt vor Viren oder Hacker-Attacken schützen will.
Noch mehr erfreuliche Nachrichten für Menschen, die ihr Handy nicht nur zum Telefonieren nutzen. Google hat eine mobile Version seiner Textverarbeitung » Google Docs an den Start gebracht. Offiziell werden zwar nur das iPhone und Blackberrys unterstützt, doch auch auf einer Reihe von anderen Mobilgeräten funktioniert der Dienst. Noch bietet die Mobilversion laut » blognation allerdings zu wenige Features um wirklich brauchbar zu sein - doch das kann sich ja ändern.
Ein weiterer Nachtrag zum Thema Radiohead. Das neue Album der Band, das unter Ausschluss der Tonträgerindustrie als Download an den Mann gebracht wird, erfreut sich hoher Beliebtheit. Zwar wird es in offiziellen Charts bis zur Veröffentlichung einer CD im kommenden Jahr nicht auftauchen, doch die Liste der meistgehörten Songs der Netzmusikcommunity » Last.FM bietet dafür ein interessantes Bild: Auf den Plätzen 1 bis 10 finden sich dort in dieser Woche mit riesigem Vorsprung die zehn Radiohead-Album-Tracks.
Der US-Senat hat erstmals professionelle Blogger mit Journalisten gleichgestellt. Eine überwältigende Mehrheit hat ein neues Gesetz zum "Free Flow of Information" verabschiedet, das Journalisten (und Bloggern) besondere Rechte beim Umgang mit Quellen und Informanten einräumt, die in staatlichen Ermittlungen eine Rolle spielen. Künftig wird dort kein Unterschied mehr gemacht, ob jemand als Journalist für herkömmliche Medien arbeitet oder sein eigenes Blog betreibt. Entscheidend ist nur noch, dass er weite Teile seines Lebensunterhaltes mit dieser Tätigkeit bestreitet, berichtet » ars technica.
Ein neues Beispiel zeigt, dass die USA uns in Sachen Internetvideo immer noch weit voraus sind. Der US-Sender Comedy Central hat eine » neue Website für seine weltbekannte "Daily Show with Jon Stewart" ins Netz gestellt. Und dort gibt es laut der » LA Times nicht weniger als alle jemals, also seit 1999, ausgestrahlten Ausgaben der Show zum jederzeitigen, kostenlosen Anschauen.
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