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12.05.2006 
Audi-S4-Cabrio

Die Grenzen der Physik

von Dieter Hintermeier

Eine gehörige Portion Spaß hat Kempf an seinem Testwagen, einem Audi S4 Quattro. Schon nach wenigen Kilometern Fahrtstrecke, die uns vom Datev-Firmensitz ins Ansbacher Land führt, stellt sich bei ihm Zufriedenheit ein.

HB NÜRNBERG. Spaß muss sein. Wenn Dieter Kempf den Unterschied zwischen Franken und Münchenern illustriert, schweift er ins Gastronomische ab. „Ein Wirt in Franken bekommt die Krise, wenn er feststellt, dass fünf Gäste vor seiner Tür stehen, er aber nur vier Tische in seinem Lokal anzubieten hat.“ Der Münchener Wirt ist in einem solchen Fall flexibler, grinst der Chef des Nürnberger Software-Unternehmens Datev. Der Mann muss es wissen, ist er doch ein echtes Münchener Kindl mit langer fränkischer Erfahrung.

Eine gehörige Portion Spaß hat Kempf auch an seinem Testwagen, einem Audi S4 Quattro. Schon nach wenigen Kilometern Fahrtstrecke, die uns vom Datev-Firmensitz ins Ansbacher Land führt, stellt sich bei ihm Zufriedenheit ein. „Man fühlt sich in dem Auto gleich wohl“, sagt Kempf.

Bevor es kreuz und quer über fränkische Landstraßen geht, muss sich der gelernte Wirtschaftsprüfer und Steuerberater noch etwas umstellen. „Normalerweise fahre ich Automatik, das ist vor allem im Stadtverkehr sehr bequem“. Heute ist Handschaltung angesagt. An das ständige Kupplungtreten und Schalten muss sich Kempf erst wieder gewöhnen.

Aber der Anpassungsprozess an die ungewohnte Handschaltung dauert nicht lange. Als wir Nürnberg hinter uns gelassen haben, sind die Tücken der Handschaltung für Kempf kein Thema mehr. Im Gegenteil. Das Hochschalten des Motors macht ihm richtig Freude.


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Darf es auch, denn das S4-Cabrio wartet mit nicht weniger als 344 PS auf. Und die wollen gefordert werden, bergen aber auch ein kleines Problem. „Wenn man mit einem solchen Wagen unterwegs ist, sollte man die Geschwindigkeit immer im Auge behalten. Man merkt in dem Auto gar nicht, wie schnell man ist“, stellt Kempf fest, als er mit Blick auf den Tacho zugeben muss, dass die dort angezeigte Geschwindigkeit nicht mit der auf Landstraßen vorgeschriebenen kompatibel ist.

„Außerhalb geschlossener Ortschaften würde ich gerne einmal an den 100 km/h rütteln“, heißt dann süffisant lächelnd die Entschuldigung aus seinem Munde.

Lesen Sie weiter auf Seite 2:Hohes Tempo mag der Datev-Chef.

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