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13.08.2007 

„Ich habe immer gesagt: Wenn ich mir je einen Sportwagen kaufe, dann einen Porsche. Der zeigt Leistung in jedem Fahrbereich, da kommt selbst ganz oben noch etwas. Außerdem ist Porsche der einzige deutsche Hersteller, der den Motor nicht abriegelt – dazu kommen das Super-Fahrwerk und die Handschaltung. Es macht großen Spaß, die Gänge einen nach dem anderen reinzuhauen. Mein 7er-BMW schaltet leider nur mit Tiptronic, genau wie der Audi A8, den ich vorher hatte.

Der Cayman macht mehr Spaß, vor allem durch diesen irren Porsche-Sound. Er klingt praktisch genau wie der 911er, ab 4 000 Touren kommt das Geräusch richtig zur Entfaltung.


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Leider sind die Autobahnen hier im Rheinland meist zu voll, um die Gänge ganz auszudrehen. Mindestens der rechte Fahrstreifen ist voll gepackt mit Lastwagen, und jederzeit kann einer mit seinem Kleinwagen ausscheren. Immerhin weichen alle respektvoll aus, wenn sie einen Porsche im Rückspiegel sehen. Meinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord habe ich mal im Auto eines Freundes aufgestellt, auf der leeren Autobahn zwischen Hamburg und Kiel, 260 Sachen für ein paar Sekunden – natürlich in einem Porsche. Das war echtes Formel-1-Feeling.“

Mit dem Cayman, benannt nach dem Großreptil „Caiman Crocodilus“, hat Porsche die Lücke zwischen dem Einsteigermodell Boxter und dem Dauerbrenner 911 geschlossen. Obwohl die Technik bis aufs Dach auf dem Boxter S aufbaut, verlangt der Stuttgarter Autobauer über 6 000 Euro mehr für das Coupé. Damit ist Porsche weltweit der einzige Autohersteller, der es sich leisten kann, ein Coupé teurer anzubieten als ein Cabrio. Und vermutlich geht dieser durchaus verwegene Plan auch auf. Beim Cayman wird so mancher schwach werden, der schon immer von einem Elfer geträumt hat. Der Boxermotor hat allerdings auch ein wenig mehr Hubraum (3,4 statt 3,2 Liter) und verstellbare Einlassventile, die sich sonst exklusiv im Carrera finden. Das Fahrwerk soll rund zehn Prozent straffer sein als im Boxter, die Karosserie zweieinhalbmal so steif – was für die sportliche, aber komfortable Straßenlage sorgt. Auf der New York International Auto Show wurde der Porsche Cayman S zum „2007 World Performance Car“ gewählt. Dabei verwies der Cayman S unter anderem den neuen Audi RS4 und den BMW M5 auf die Plätze.

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