Heute gehört DOM zum französischen Konzern Sécuridev. DOM hat 520 Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 53 Millionen Euro erwirtschafteten. Die Schließtechnik der Firma aus Brühl bei Köln ist unter anderem in der Kölnarena, dem Royal Opera House in London und der Leverkusener Bayarena im Einsatz.
„Ein prestigeträchtiger Wagen ist der Smart natürlich nicht. Er taugt eher für Menschen, denen die Meinung anderer nicht besonders wichtig ist. Das fängt schon mit der Farbe an: Solch ein Feuerwehrrot würde man doch für kein anderes Auto aussuchen. Aber was das angeht, hat der Smart eben eine Sonderrolle.
Ich bin kürzlich einige Tage lang mit dem Wagen meiner Frau zur Arbeit gefahren, weil mein Mercedes in der Werkstatt war. Der Pförtner am Werkstor hat gegrinst, als er mich in dem kleinen Auto gesehen hat. Aber ich glaube, die meisten Smart-Fahrer sind Individualisten – die stört so etwas nicht.
Ohnehin wird für viele Autofahrer das Prestige eines Wagens immer unwichtiger. Mein Chef in Paris zum Beispiel, der Präsident von Sécuridev, will sich jetzt auch einen Smart kaufen. Für den Stadtverkehr dort ist er einfach perfekt. Und auch um Kratzer braucht man sich keine Sorgen zu machen: Außen ist ja rundherum alles aus Kunststoff.“
Die Fakten
Der Fahrer: Hermann Röser
Der 56-Jährige ist Geschäftsführer von DOM Sicherheitstechnik.
Das Auto: Smart Fortwo Passion
- Motor: 3-Zylinder-Reihenmotor
- Leistung: 71 PS
- 0-100 km/h: 13,3 s
- Höchstgeschwindigkeit: 145 km/h
- Verbrauch: 4,9 Liter
- Grundpreis: 12 090 Euro
- Das Fazit: Muss das sein? Der Smart ist wie geschaffen für Alltagsfahrten. Man findet überall einen Parkplatz, kann auch größere Einkäufe verstauen und braucht sich um Kratzer keine Sorgen zu machen. Aber prestigeträchtig ist dieser Wagen natürlich nicht.
Aufgezeichnet von Christoph Hus
