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31.05.2007 

Eher traditionell sind dagegen die Ziele der Huffpost. Es sei ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen, sagt die Chefin, aber "bislang investieren wir jeden Dollar, den wir verdienen". Der Blog hat eine Reihe von Werbekunden, darunter Volvo und General Motors, und arbeitet mit Google und anderen Internet-Werbeplattformen zusammen. Darüber hinaus hat er neuerdings einen Stab von zwölf eigenen Anzeigenvertretern, die von dem rasant wachsenden Online-Werbekuchen in den USA eine dickere Schreibe abschneiden sollen.

Ach ja, mit dem Republikaner Schwarzenegger habe sie übrigens Frieden geschlossen. Im Wahlkampf polemisierten sie gegeneinander, er mit seinem starken österreichischen und sie mit ihrem griechischen Akzent. Er sei ein smarter Bursche, sagt sie anerkennend. "Und außerdem gehen unsere Kinder auf die gleiche Schule. Wir sehen uns öfter."


Arianna Huffington - eine streitbare Griechin

1950: Am 15. Juli wird sie in Athen geboren. Mit 16 zieht sie nach England und studiert in Cambridge Wirtschaftslehre. 1972 macht sie ihren Abschluss in Ökonomie.

1980: In London lebend macht sie sich einen Namen als regelmäßige Teilnehmerin an der BBC-Sendung "Any Questions?".

1986: Sie heiratet den kalifornischen Millionär und republikanischen Politiker Michael Huffington, den sie auf einer High-Society-Party kennen gelernt hatte.

1996: Huffingtons Wandel von der konservativen Republikanerin zur progressiven Demokratin beginnt, als sie zusammen mit den linken Humoristen Al Franken und Bill Maher den Präsidentschaftswahlkampf für den Kabelsender "Comedy Central" begleitet.

1997: Sie wird von Michael Huffington geschieden.

2000: Im Wahlkampf organisiert sie parallel zu den Parteitagen von Demokraten und Republikanern so genannte Shadow Conventions, auf denen nicht gejubelt, sondern politisch diskutiert wird.

2003: Sie tritt bei der vorgezogenen Gouverneurswahl in Kalifornien als unabhängige Kandidatin an und wird dadurch auch außerhalb der USA bekannt. Sie zieht ihre Kandidatur vor dem Wahltermin zurück, als klar wird, dass sie gegen Schwarzenegger keine Chance hat.

2005: Im Mai gründet sie zusammen mit Kenneth Lerer den Weblog "The Huffington Post", eine der erfolgreichsten Online-Zeitungen.

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