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So kann die Energiewende gelingen

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Atomare Endlagerung: Auf der Suche nach dem Anti-Atomstein

Auch wenn hierzulande vor allem über Salzstöcke als Endlager für Atommüll diskutiert wird, es gibt auch Alternativen. Ganz ohne Nachteil ist allerdings keines der möglichen Wirtsgesteine, wie unser Überblick belegt.

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Die besondere Gefährlichkeit radioaktiver Abfälle liegt in ihrer Langzeitwirkung. So beträgt etwa die Halbwertzeit von Plutonium rund 24.000 Jahre. Angesichts solcher Zeiträume müssen radioaktive Abfälle in Regionen mit absehbar langfristig stabilen geologischen Formationen endgelagert werden.

In Langzeit-Sicherheitsanalysen betrachten Experten Zeiträume von bis zu einer Million Jahren und untersuchen mögliche Risiken bis hin zu einer neuen Eiszeit. Die Risikoanalysen sollen vor allem klären, welches Gestein sich für die Endlagerung radioaktiver Abfälle besonders eignet. Derzeit werden weltweit mögliche Endlagerstandorte in Salz, Ton und Granit erkundet. In den USA wird zudem eine Lagerung in vulkanischem Tuffgestein untersucht. Jedes dieser Wirtsgesteine hat Vor- und Nachteile. Ein Überblick.

Bild: dpa