Top-Berater Rifkin rechnet mit der Nuklearindustrie ab

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Sorgen um die Sicherheit werden noch drängender wegen der Möglichkeit, Kerntechnik dafür zu nutzen, Uran anzureichern und Plutonium aus abgebrannten Brennstäben zu gewinnen. Sicherheitspolitiker zittern bei dem Gedanken, Plutonium könnte in die Hände von Terroristen oder von Schurkenstaaten gelangen. Nuklearanlagen sind ein ideales weiches Ziel für Terroranschläge.

Wirtschaftliche Folgen des Erdbebens in Japan

Aber wir stehen auch vor noch ganz anderen Fragen. Ein Problem ist die Verfügbarkeit von Wasser zur Kühlung der Brennstäbe in den Reaktorkernen. Sicher sind viele Bürger überrascht, wenn sie erfahren, dass mehr als 40 Prozent des Süßwassers, das jährlich in Frankreich verbraucht wird, für die Kühlung der Atomanlagen bestimmt ist. Das erhitzte Wasser, das wieder eingeschleust wird, belastet Gewässer und gefährdet langfristig die lokalen Ökosysteme. In Japan haben das Erdbeben und der Tsunami die Wasserzufuhr zu mehreren Reaktoren unterbrochen. Die Betreiber haben versucht, mit Salzwasser zu kühlen, was nicht geglückt ist und die Anlagen ohnehin auf Dauer zerstört hätte.

Auch 60 Jahre nach dem Start in die Nutzung von Kernenergie wissen wir nicht, wie nuklearer Abfall sicher transportiert und gelagert werden kann. Die Vereinigten Staaten haben mehr als acht Milliarden Dollar dafür ausgegeben, ein sicheres Endlager für Atommüll in Yucca Mountain zu bauen. Die Anlage sollte dafür ausgelegt sein, über 10 000 Jahre – die Hälfte der strahlungsaktiven Zeit – vor Radioaktivität zu schützen. Doch schon jetzt, bevor der erste Abfall eingelagert wurde, hat die Regierung Mängel entdeckt.

Ethik Wie Manager ihre Gier stillen können

Es gibt viele Lehren, die aus der Finanzkrise zu ziehen sind. Die wichtigste ist: Viele Menschen haben den richtigen Umgang mit Geld verlernt – nicht nur Manager, auch Ottonormalbürger. Die Gier ist nicht nur ein Problem von überbezahlten Top-Bankern, sondern ein Massenphänomen. Ethiker suchen nach neuen Werten - und finden die Lösung in Altbewährtem.

Ethik: Wie Manager ihre Gier stillen können

Ich vermute, dass die deutsche Öffentlichkeit mit großer Mehrheit den Bau von neuen Atomkraftwerken in ihrer Umgebung ablehnt. Es ist an der Zeit, diese alte, gescheiterte Technologie des 20. Jahrhunderts zu überwinden und zu einer Ära erneuerbarer Energien überzugehen, die stärker dezentral organisiert sind. Wir stehen an der Schwelle der dritten industriellen Revolution. Wir sollten sie überschreiten, statt auf Techniken der Vergangenheit zu bauen.

  • 21.03.2011, 12:29 UhrAnonymer Benutzer: wawi

    Wenn Kernkraft nur 6 % am Energiemix beteiligt ist, kann sie natürlich auch nur in diesem Maße zur CO2-Einsparung beitragen - was für eine Erkenntnis!

    Ähnlicher Unfug in Bezug auf den Wasserbedarf zur Kühlung: Auch konventionelle Wärmekraftwerke müssen natürlich gekühlt werden!

    Man kann gegen Atomkraft sein, aber bitte nicht mit solchen Argumenten.

  • 17.03.2011, 10:54 UhrAnonymer Benutzer: Solar

    Tja, da hilft es dann doch nur noch den Energiesektor wieder zumindest teilweise zu verstaatlichen, damit uns die Energieriesen nicht noch mehr Geld aus der Tasche ziehen. Schön wäre es ja wenn es denn so einfach wäre. Man sieht es ja an der Deutschen Bahn, die ist halbstaatlich, aber wird auch immer teurer. Firmen, Konzerne, etc. wollen und müssen nun mal Gewinne machen und sollen dies m.E. nach ja auch, da die meissten von uns ja auch bei Firmen angestellt sind um unser Brot zu verdienen. Keiner macht was umsonst, das ist nun mal eben menschliche Natur. Allein an den kontroversen Meinungen hier in dem Blog, die alle ihre Berechtigung haben seien sie pro oder contra Kernenergie, es zeigt sich schon hier die Komplexität der Sache, wenn schn wir hier als Otto Normalverbraucher unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen haben aus was der Stom der Zukunft gewonnen werden soll.

    Wir brauchen diese Diskussionen um den nächsten Schritt zu machen. Ausserfrage ist doch das die Kernernergie grosse Risiken birgt, die man nicht in den Griff bekommen wird, egal wieviel für Sicherheit investiert wird. Diese Risken können wir doch nicht unseren Kindern und Kideskindern aufbürden, wir müssen jetzt handeln und die Weichen für die Zukunft stellen - nur um das geht es erstmal derzeit. denn wenn wir jetzt wieder nichts aus der Katastrophe in Japan lernen und starten umzudenken, dann wird bald der nächste Meiler hochgehen, usw. und dann war es das für uns alle. Es musss eben immer einer damit anfangen umzudenken, das war schon immer so und dann die anderen langsam übereugen und mit ins Boot nehmen auch wenn es Zeit dauert.....

  • 16.03.2011, 19:12 UhrAnonymer Benutzer: Alfred_H

    Auf der Internetseite vom Ministerium für Wirtschaft und Technologie kann man alles über Energie in Deutschland u. im internationalen Vergleich downloaden.

    http://www.bmwi.de unter: Energie...Statistiken und Prognosen
    findet man alle Daten. Diese Daten zeigen auch, wie lächerlich die Entwicklung der Erneuerbaren Energien ist. Deutschland kann im internationalen Vergleich nur mit hohen Preisen punkten. Aber die Deutschen zahlen gern. Wie man hier von einigen auch treuherzig bekundet bekommt. Lasst uns die Welt retten. Deutschland voran. Los Europa, hab keine Scheu dir von uns die Schulden bezahlen zu lassen. Baut um uns rum AKWs. Wir kaufen euren Strom teuer, wenn bei uns Windstille ist und die Sonne nicht scheint. Lasst uns für unsere Naivität bitte an alle Staaten in Europa bezahlen. Nicht nur der Eurorettungsschirm soll unser Geld erhalten, nein wir wollen, dass die raffgierigen Energiekonzerne ihre Kraftwerke hinter unserer Grenze aufbauen. Denn von ihren Traumgewinnen wollen diese wohl kaum abrücken. Ihr träumt alle von Luftschlössern und bürdet euren Kindern Energiepreise auf, die sie sich irgendwann nicht mehr leisten können. Fragt nicht mich in welcher Welt ich lebe. Fragt euch das mal. Das EEG wurde doch nur erfunden, um den Menschen das Geld aus den Taschen zu ziehen. Die Welt retten will keiner von den Experten, Beratern und Politikern.

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