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Ökostrom: Gasnetz als Energieparkplatz

Die Energiewende steht und fällt mit neuen Stromspeichern. Ausgerechnet die alten deutschen Gasleitungen wollen Experten dafür nutzen. Um das Potenzial zu heben, entwickelt die Industrie hocheffiziente Brennstoffzellen.

Das Gasnetz könnte in Zukunft überschüssigen Ökostrom aufnehmen. Quelle: ZB
Das Gasnetz könnte in Zukunft überschüssigen Ökostrom aufnehmen. Quelle: ZB

KölnHans Kammerlander sucht die Herausforderung. Bis auf einen hat der Bergsteiger aus Südtirol alle 14 Achttausender der Welt erklommen. Nun unterstützt er als offizieller Botschafter den Aufstieg des neuen Ökogasanbieters Polarstern: „Polarstern verbindet den Umstieg in Europa mit der Weitergabe von unserem Wissen an Menschen in Entwicklungsländern – das find ich einfach super.“

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Die Verkäufer von Ökogas nutzen ihre Chance, sich als Hoffnungsträger bei der Energiewende zu präsentieren. „Wer den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen will, muss beim Heizen umdenken“, fordert Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. „Ein bewusstes Heizverhalten und der Wechsel zu Ökogas oder zu alternativen Heiztechniken machen den Unterschied.“

Seit Anfang 2010 hat sich nach Angaben von Polarstern die Zahl der Bioerdgasanbieter in Deutschland mehr als verdoppelt, über 190 Energieversorger haben entsprechende Angebote im Portfolio. Dass sich die Branche in Stellung bringt, hat seinen Grund: Denn das Gasnetz bietet großes Potenzial, als Ersatzspeicher die schwankenden Strommengen aus Wind- und Solaranlagen aufzunehmen.

Energie-Technik

Schon heute hat es genug Kapazität, um Deutschland zwei bis drei Monate vollständig mit Strom zu versorgen – sofern genug Gaskraftwerke vorhanden sind. „Windgas ist als Energiespeicher sehr vielversprechend“, sagt Kurt Rohrig, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik.

  • 29.02.2012, 14:29 UhrAnonymer Benutzer: NORGE

    NORGE
    Wenn das Wirtschafsministerium nicht die Einfuhr von norwegischem Wasserkraftstrom blockieren würde, könnte man Energieengpässe fast vergessen.

  • 07.02.2012, 08:57 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Denkmal..Abseits der Oekoreligion sind die geringen Mengen an toxischen/radiotoxischen Abfälle sicherlich ein wesentlicher Vorteil der Kernenergie.

    Bis Anfang des Jahrtausends hat man den abgebrannten Kernbrennstoff wiederaufbereitet (recycled) und wiederum als Kernbrennstoff genutzt. Das Verbot der Wiederaufbereitung war einer der ersten Schritte des BMU Trittin, damit die Wiederaufbereitung der Legende der "Ungelösten Endlagerfrage" nicht im Wege steht.

    Analog der teils problematischeren chemotoxischen Abfälle kann man radiotoxische Abfälle deponieren. Es bieten sich Tiefenlager an die die Abfälle für geologische Zeiträume von der Biosphäre fern halten. In D bieten sich Salzstöcke wie Herfa Neurode für chemotoxische Abfälle an. In D hatte man das technisch vorbildliche Asse genutzt. Dieses Lager dient als Vorbild für die WIPP Anlage in den USA und eigentlich auch für Gorleben. Diese Sicht mag nicht im Einklang mit der Oekopropaganda der Medien und der teilweise von berufsfremden Oekologen besetzten Atomaufsicht sein, wird jedoch von Fachleuten im In- und Ausland kaum bestritten.

    Hinsichtlich der Aussage, dass gerade die sehr umweltschädlichen Windmühlen und Solarzellen gem. einer BMU Studie Umweltkosten sparen, gehe ich ohne die Studien gelesen zu haben davon aus, dass man wiederum mit Leichtigkeit die Gesetze von Mathematik und Oekonomie überwunden hat.

    Vandale

  • 06.02.2012, 17:58 UhrDenkmal

    Es ist ja doch beachtenswert, dass einem hier von einem Vandalen latent untergeschoben wird, dass Atomstrom umweltfreundlich ist. Soweit ich weiß konnte eine Endlagerung in Deutschland eben wegen der wenig umweltfreundlichen Strahlung noch nicht geklärt werden. Dabei hatten doch die 4 großen Energieversorger als Müllerzeuger in der Vergangenheit nicht nur die Mittel dazu, sondern sollten eigentlich auch ein großes Interesse daran haben.
    Sogar die Ökonomie wird in diesem Zusammenhang gebracht. Wer also scheinbar die Inflationsrate für den Zeitraum, von bescheidenen 10.000 Jahren Endlagerung kalkulieren kann, wird mir sicherlich auch die Lottozahlen für die nächsten 3 Jahre verraten.
    Die komplexen Zusammenhänge aus der Kosten- und Nutzenwirkung erneuerbarer Energien hat das Bundesumweltministerium in einem mehrjährig angelegtem wissenschaftliches Vorhaben durch ein vom Fraunhofer ISI geführtes Projektteam untersuchen lassen.
    Ergebnis: Im Jahr 2008 standen 6 Mrd. Euro für systematische Kosten durch erneuerbare Energien 8 Mrd. Euro Nutzen allein durch vermiedene Umweltschäden gegenüber.
    Wer also wissenschaftliche Erkenntnisse in seinem Weltbild zulässt erkennt: Ohne die erneuerbaren hätte alleine in 2008 unsere Volkswirtschaft 2 Mrd € mehr für Umweltschäden aufbringen müssen. Weil sich Ökostrom schon bezahlt gemacht hat, wird er auch quasi kostenfrei an der Strombörse eingestellt und drückt den Strompreis. Es fehlt nur noch der Hinweis auf die Subventionierung der chinesischen Photovoltaik-Module, obwohl bekannt ist, dass der Ertrag und nicht das Gerät bezuschusst wird. Im Umkehrschluss dürfte ich dann auch keinen einzigen gefahrenen Kilometer mehr steuerlich absetzen, es sei denn es gibt kein einziges Bauteil am Fahrzeug aus China.

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