
HB DÜSSELDORF. Techniker des Instituts für Thermodynamik und Wärmetechnik in Stuttgart ahmen die Sonne nach. Mit einem Lampenfeld, das eine Fläche von etwa zehn Quadratmetern bestrahlen kann, simulieren sie Sonnenstrahlung, um neue Solaranlagen zu testen.
Die Strahlen der künstlichen Sonne ähneln denen unseres Zentralgestirns in Temperatur und Wellenlänge. Sie bescheinen die zu prüfenden Solarzellen mit einer Intensität von 100 bis 1000 Watt pro Quadratmeter.
Die Forscher können die Strahlungsintensität des weltweit einzigartigen Simulators per Computer steuern. In Mittel- und Nordeuropa ist die Prüfung von Solaranlagen im Winter aufgrund der geringen Sonneneinstrahlung bisher kaum möglich.
Das Bundesumweltministerium unterstützt die Entwicklung des Testverfahrens mit rund einer Mio. Euro.