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Weltklimarat: Öko-Energie könnte Energiehunger fast alleine stillen

Gute Nachrichten für Umweltschützer: Laut dem jüngsten Bericht des Weltklimarats könnte in rund 40 Jahren 77 Prozent aller Energien aus regenerativen Quellen stammen. Allerdings nur bei den richtigen Voraussetzungen.

Solarmodule auf dem Flughafengelände im brandenburgischen Finowfurt. Rund drei Viertel aller Energie könnte nach einer Studie des Weltklimarates im Jahr 2050 aus alternativen Quellen stammen. Quelle: dpa
Solarmodule auf dem Flughafengelände im brandenburgischen Finowfurt. Rund drei Viertel aller Energie könnte nach einer Studie des Weltklimarates im Jahr 2050 aus alternativen Quellen stammen. Quelle: dpa

Abu Dhabi/BerlinMehr als drei Viertel aller Energie könnte nach einer Studie des Weltklimarates IPCC im Jahr 2050 aus alternativen Quellen stammen. Voraussetzung sind optimale politische Bedingungen und hohe Investitionen für erneuerbare Energien. Das geht aus einem 900 Seiten umfassenden Report des Weltklimarates IPCC hervor, dessen Hauptergebnisse an diesem Montag in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten präsentiert wurden. Für den Report hatten 120 Forscher den Stand der Literatur zusammengefasst.

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Die fossilen Rohstoffe Kohle, Öl und Gas stellten laut IPCC nach jüngsten verfügbaren Daten von 2008 rund 85 Prozent der genutzten Energie bereit, die Atomkraft lag bei zwei Prozent. Die erneuerbaren Energien boten insgesamt etwa 13 Prozent. Knapp die Hälfte davon (6 Prozent) entfallen allerdings auf traditionelle Holz- und Dungverbrennung, rund vier Prozent auf effizientere Bio-Energie wie moderne Holzschnitzelanlagen und Biotreibstoff. Es folgen Wasserkraft (2,3 Prozent), Windkraft (0,2 Prozent), Solarenergie und Erdwärme (je 0,1 Prozent) sowie Meeresenergie (0,002 Prozent).

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Derzeit werde der Klimawandel keinesfalls begrenzt, sagte einer der drei leitenden Autoren des Reports, Prof. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in Abu Dhabi. „Wir beobachten einen enormen Anstieg bei der Emission von Treibhausgasen.“ Der technische Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien sei in den vergangenen Jahren jedoch beeindruckend gewesen. Einige Energiequellen an einzelnen Standorten seien bereits wettbewerbsfähig. Notwendig sei nun der politische Wille, um diesen Fortschritt adäquat zu nutzen. „Das weltweite technische Potenzial der erneuerbaren Energien ist letztlich größer als der Energiebedarf“, fügte er hinzu.

Die modernen erneuerbaren Energien werden dem Bericht zufolge immer günstiger und haben Zuwachsraten im zweistelligen Bereich. Der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat 164 Zukunftsszenarien berechnet, die verschiedene politische und wirtschaftliche Ausgangsdaten hatten und vier beispielhafte davon genauer analysiert. Das Ergebnis: Je nach Unterstützung durch Politik und Wirtschaft können die erneuerbaren Energien 2050 einen Anteil von bis zu 77 Prozent erreichen.

  • 11.05.2011, 12:44 UhrAnonymer Benutzer: KontraA

    Ihre "wissenschaftliche" Abhandlung muss also auch für den Innenbereich eines Glashauses gelten. Sonneneinstrahlung bewirkt eine Erwärmung des Bodens im Glashaus. Dadurch steigt die Energieabstrahlung im Glashaus an. Also erwärmt sich das Glashaus im Inneren nicht. Fragen so doch mal beim Gärtner ums Eck ob es so ist.

  • 10.05.2011, 21:39 UhrAnonymer Benutzer: Nachdenker

    Wir sind auch schon an Prototypen von Windbeuteln dran, die man an jede Straßenlaterne hängen kann. ;)

  • 10.05.2011, 15:55 UhrAnonymer Benutzer: Nachdenker

    Jetzt schon der dritte Werbeartikel in Folge.
    Sowas sollte mit dem Hinweis "Werbung" gekennzeichnet werden.
    Übrigens, ist es schon aufgefallen, daß die größten Trommler für "Erneuerbare" immer und immer wieder mit "wir müssen xxx % bis XXXX" kommen. Aber das "Warum" und "Wie" wird stets mit Leichtigkeit übergangen.

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