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Zukunft: So gleiten Autos im Jahr 2020

IBM forscht nach der Antriebstechnik der Zukunft. Sie könnte die USA von der Öl-Abhängigkeit befreien. Die „Battery 500“ soll für mindestens 500 Meilen reichen, bevor das Fahrer wieder an die Steckdose muss.

Zeitraffer-Aufnahme des Verkehrs auf der Autobahn A115 (Avus) in Berlin. Quelle: dpa
Zeitraffer-Aufnahme des Verkehrs auf der Autobahn A115 (Avus) in Berlin. Quelle: dpa

San JoseEntspannt steigt der Fahrer aus seiner Elektrolimousine. Gerade hat er die rund 390 Meilen von San Francisco nach Los Angeles hinter sich gebracht, ohne nur einmal die Batterien zu laden. Ein intelligentes Online-Verkehrsleitsystem hat ihn während des gesamten Trips vor Staus gewarnt, schon bevor sie entstanden sind, und Umleitungen empfohlen – so gab es keine nervenden Verzögerungen.

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Er könnte jetzt noch 110 Meilen zurücklegen, bevor er an die Ladestation muss. Aber der Geschäftsmann fährt in die Hotelgarage und steckt am Stellplatz einfach einen normalen Stromstecker an, bevor er zum Business-Dinner aufbricht. Die Elektroladung von ein paar Dollar erscheint am nächsten Morgen auf der Zimmerrechnung. Sein Fahrzeug ist mit dem Hotelreservierungssystem verbunden.

Wo die Zukunft entsteht Der Traum vom Fliegen ohne Sprit

Die Entwicklung des Flugverkehrs mündet in einem Crash-Szenario: Immer mehr Menschen fliegen, doch die Öl-Ressourcen schrumpfen. In München beginnen Forscher das Undenkbare zu denken: Fliegen ohne Lärm - und ohne Sprit.

Wo die Zukunft entsteht: Der Traum vom Fliegen ohne Sprit

Wir schreiben das Jahr 2020 und Tankstellen sind in den USA ausgesprochen selten geworden. Nur noch die Älteren erinnern sich kopfschüttelnd an die Zeiten, als Anfang des 21. Jahrhunderts 70 Prozent des Ölverbrauchs der Vereinigten Staaten durch Verbrennungsmotoren gejagt wurden und die flirrende Luft über dem Santa Monica Freeway in Los Angeles, eine der meistbefahrenen Straßen der Welt, ein unerträgliches Gemisch aus Smog und Hitze war. Damals kam ein Chevrolet Volt gerade mal 40 Meilen weit mit einer Akkuladung, bevor der Verbrennungsmotor ansprang, und ein mit Batterien vollgestopftes Tesla-Elektroauto Modell S kam mit Mühe und Not auf 300 Meilen Reichweite. „Ein smarter Planet wird kostbares Öl nicht mehr verschwenden, um damit Autos anzutreiben“, sagt Winfried Wilcke, Chef der Abteilung Nanoscale Science und Technology Chairman am Almaden Forschungsinstitut von IBM.

Gegenargumente im Überblick Die großen Probleme der neuen Stromer

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Das ehrgeizigste Projekt des deutschen Professors, der schon in den 80er-Jahren in die USA ausgewandert ist, ist die „Battery 500“. Sie soll für garantiert 500 Meilen Fahrt (rund 800 Kilometer) reichen, bevor sie wieder aufgeladen werden muss. „Erst das“, sagt er, „wird den Durchbruch für Elektroautos bringen.“ Die gesellschaftliche Bedeutung ist nicht zu unterschätzen, so Wilcke. Die Volkswirtschaft, die als erste ihr Energieproblem löst, wird einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil erzielen: „Stellen Sie sich einmal vor, die USA würden kein Öl mehr importieren“, sagt er und malt den Traum aller Politiker in Washington an die Wand.

Brennstoffzelle Wasserstoff soll Schwung geben

Das Elektroauto wird von den Herstellern als Zukunftshoffnung gepriesen.

Brennstoffzelle: Wasserstoff soll dem Elektroauto Schwung geben
  • 27.11.2011, 23:01 UhrAnonymer Benutzer: mula

    und was ist mit der Entsorgung?? Kosta quanta?? Ein Akku hält nicht ewig!!

  • 27.11.2011, 22:57 UhrAnonymer Benutzer: 78ddd_9

    Haha, selten so gelacht !

    In 20 Jahren werden wir wieder mit Pferden unterwegs sein !
    Es ist ein reines Wunschdenken, daß die Mobilität so wie sie ist erhalten bleibt. ca. 50 Jahre Mobilität (seit dem VW der 60er Jahre) ist ein aberwitzig kurze Zeit in der 3000 Jährigen Geschichte des Abendlandes ! Wer nur etwas weiter denkt, weiß, daß das niemals für alle Zeit so bleiben kann !

  • 27.11.2011, 18:45 UhrAnonymer Benutzer: matze

    50 kg lithium batterie speichern theoritisch maximal 50 kWh elektrische energie macht 5 liter sprit äquivalent - quelle artikel !?! nana - vorm publizieren gegenlesen lassen! der macht doch wohl nicht sowas bei ibm moblile oder wie auch immer die sich schimpfen. oder wenn doch "excellent" gefördert.

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