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So kann die Energiewende gelingen

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Klima-Orakel: Helfen Funksteckdosen beim Stromsparen?

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal will Hans-Walter Witthoeft aus Lüneburg wissen: „Rechnen sich Funksteckdosen eigentlich?“ Stefan Nakazi von der Verbraucherzentrale NRW antwortet ihm.

Mit der Wahl der richtigen Steckdose lässt sich bares Geld sparen - und die Umwelt wird geschont. Quelle: dpa
Mit der Wahl der richtigen Steckdose lässt sich bares Geld sparen - und die Umwelt wird geschont. Quelle: dpa

Funksteckdosen werden immer beliebter. Mithilfe einer kleinen Fernbedienung können Endgeräte wie Fernseher, Stereoanlage oder auch Lampen über einen einfachen Zwischenstecker ein- und ausgeschaltet werden. Es gibt auch Modelle, die dimmen können.

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Wie viel Strom eine ferngesteuerte Steckdose einspart, hängt entscheidend davon ab, wie viel Standby-Verbrauch sie vermeidet. Wenn Sie an die Funksteckdose einen Mehrfachstecker mit verschiedenen Geräten anschließen, können Sie gleich mehrere Standby-Verbraucher gleichzeitig abschalten.

Aber Vorsicht: Die Funksteckdose benötigt auch Strom, damit Sie permanent empfangsbereit ist! Und auch bei der Durchleitung von Strom geht ein bisschen Energie verloren.

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Achten Sie daher unbedingt darauf, dass die Funksteckdose nicht mehr als ein Watt im Standby verbraucht. Sonst benötigen Sie schnell mehr Strom als vorher. Manuell abschaltbare Steckerleisten sind meist sparsamer, dafür aber weniger komfortabel.

Übrigens: Der Standby-Verbrauch von einem Watt entspricht etwa 2,45 Euro Stromkosten im Jahr.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

  • 27.05.2013, 12:08 UhrEnergie-Lobby_bezahlt_Kritiker

    KOMMENTATOREN WERDEN VON ENERGIE-LOBBY BEZAHLT!
    Es ist schon sehr auffällig, dass sich in den einschlägigen Foren zu Klimawandel und Energie immer dieselben "Kritiker" zu Wort melden. Längst ist öffentlich bekannt, dass viele sogenannte „Klimaskeptiker“ von der Energie-Lobby bezahlt werden, um gezielt und systematisch Zweifel an Klima-Wissenschaft und -Politik zu streuen. Der Grund: Eine ambitionierte Klimapolitik, die auf Energieeffizienz und dezentraler Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt, zwingt die großen, konventionellen Energiekonzerne zu strukturellen Anpassungen. Das bedeutet, sie verlieren ihre Monopolstellung in Wirtschaft und Politik.

    In einem Dossier der ZEIT heißt es: „Rund 420 Millionen Dollar investiert die Öl- und Gasindustrie in die Produktion des Zweifels – allein in den Jahren 1997 bis 2004.“ (Die Klimakrieger in: DIE ZEIT, 22.11.2012 Nr. 48). Andere Medien bestätigen dies.

    Jeder muss selbst wissen, wofür er sich prostituiert. Aber selbst die Klimaskeptiker wissen: Kein seriöser Wissenschaftler auf dieser Welt zweifelt ernsthaft am menschengemachten Klimawandel. Sicherlich wird im Einzelfall über den Schweregrad und die Eintrittswahrscheinlichkeit der negativen Folgen diskutiert. Aber über die Richtung herrscht ein breiter wissenschaftlicher Konsens.

  • 26.05.2013, 11:47 UhrPisaPisa

    "Der Standby-Verbrauch von einem Watt entspricht etwa 2,45 Euro Stromkosten im Jahr"
    So lass uns mal ganz langsam rechnen, so wie es früher jeder Realschüler konnte:
    365 Tage x 24 Stunden = 8760 Stunden x 1 Watt = 8760 Watt- stunden = 8,76 Kilowattstunden
    1 kWh kosten am internationalen Strommarkt 5,5 cent, d.h. die jährlichen Kosten belaufen sich auf 48,18 cent.

    In Deutschland kosten (dank Energiewende und EEG) 1kWh offenbar 27 cent, dies wären dann etwa die erwähnten 2,45 € jährlich.
    Dieser 5fach höhere Preis gilt demgemäß speziell für Deutschland, und kann nicht verallgemeinert werden.

  • 26.05.2013, 09:40 UhrAlanka

    Zum Stromsparen fehlt mir im obigen Bericht der Hinweis bzw. die Berechnung darauf, was der Stromverbrauch aus Batterien oder Akkus samt Ladegeräten für Funkfernsteuerungen kostet. In chemischer Form gespeicherter Strom ist auf dem freien Markt immer noch der teuerste aller Stromarten.
    Alina Alanka

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