Klima-Orakel

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So kann die Energiewende gelingen

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Klima-Orakel: Klimakiller aus der Lunge

Leser fragen, Klima-Experten antworten. Diesmal will Dirk Winkel aus Klingenthal wissen: „Wie viel CO2 atmet ein Mensch in seinem Leben aus?“ Matthias Heil vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung antwortet.

Der CO2-Gehalt der Ausatemluft eines Menschen liegt recht konstant bei 4 Prozent, also 40 Milliliter CO2 pro Liter Luft. Quelle: ap
Der CO2-Gehalt der Ausatemluft eines Menschen liegt recht konstant bei 4 Prozent, also 40 Milliliter CO2 pro Liter Luft. Quelle: ap

Jeder Mensch unterscheidet sich, deshalb lässt sich diese Frage leider nicht pauschal beantworten. Man kann sich aber annähern: Der CO2-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent, also 40 Milliliter CO2 pro Liter Luft. Dies entspricht bei 0 Grad Celsius ungefähr 80 mg.

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Der Sauerstoffverbrauch wird von vielen Dingen beeinflusst – etwa durch die Körpergröße beziehungsweise -masse und durch die Aktivität des Menschen. Auch die Anteile an Fett und Muskulatur haben einen Effekt: Muskulatur hat im Verhältnis zu Fettgewebe einen wesentlich höheren Grundumsatz, sodass eher muskulöse Menschen bereits in Ruhe mehr CO2 produzieren als untrainierte.

Noch vielschichtiger wird es bei körperlicher Aktivität. Während in Ruhe ungefähr 4 Liter Luft pro Minute die Lunge passieren, steigert sich dies bei körperlicher Belastung auf über 50 Liter pro Minute. Über das Jahr verteilt bedeuten diese beiden Extreme 2.100 Kubikmeter Luft oder 168 Kilogramm CO2 in Ruhe gegenüber 25.500 Kubikmeter Luft oder 2.040 Kilogramm CO2 bei Dauerbelastung.

Klima-Orakel

Die Zahlen zeigen vor allem eines: Die individuelle Lebensweise hat einen enormen Einfluss auf unseren CO2-Ausstoß. So gesehen hätte der kleine, unsportliche Typ, der sich nie bewegt, sondern den ganzen Tag auf dem Sofa liegt, die beste Klimabilanz. Liefe dabei jedoch der Fernseher, würde die Rechnung schon wieder nicht mehr aufgehen.

Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

  • 29.10.2012, 15:55 Uhrgeorge.orwell

    Nachtrag: Wer die Klimareligion verstehen will - hier ein sehr informativer Bericht:


    http://www.youtube.com/watch?v=bTJulde4B-Y

  • 29.10.2012, 15:17 Uhrgeorge.orwell

    was ist an Skepsis schlecht?

    http://www.youtube.com/watch?v=bTJulde4B-Y

  • 10.10.2012, 11:17 UhrArmseelige_Kommentare

    george.orwell ich gebe Ihnen Recht: Häufig versuchen Medien durch eine geschickte Platzierung von Themen und Bildern Assoziationen zu wecken, die von dem eigentlichen Inhalt des Themas weit entfernt sind. Darum plädiere ich ja auch dafür, sich von Bildern und Headlines nicht in die Irre führen zu lassen, sondern sich auf die eigentlichen Inhalte zu konzentrieren. Was die meisten Kommentatoren hier nicht getan haben. Sonst hätten sie schnell gemerkt, dass die Aussage von Herrn Dr. Heil nicht im geringsten etwas mit dem Bild und der Überschrift gemein haben.
    Im übrigen kenn wir doch die wirtschaftsnahe Position des Handelsblatts und wissen, dass es allzu eifgrigen Klimaschützern eher skeptisch gegenüber steht. Ich unterstelle dem HB daher nicht die Absicht, uns mit Schuldzuweisungen in die Knie zu zwingen, sondern das Gegenteil: Durch polemische, überspitzte Formulierungen, Klimaschützer und Wissenschafter zu diskeditieren um somit Klimaskeptikern einen Nährboden zu bieten.

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