
Elektro-Fahrzeuge können nur dann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn sie mit zusätzlich erzeugten erneuerbaren Energien fahren. Zusätzlich bedeutet hier: Zeitgleich mit dem Ausbau der Elektromobilität müssen zusätzlich zu den bestehenden Ausbauplänen der Bundesregierung für erneuerbare Energien weitere Stromerzeugungsanlagen aus Sonne, Wind und Wasser gebaut werden. Nur dann wäre der Strom, den Elektroautos zum Fahren benötigen, wirklich emissionsfrei.
Aktuelle Analysen aus der OPTUM-Studie des Öko-Instituts haben ergeben: Im Jahr 2030 können Elektrofahrzeuge rund 5,2 Millionen Tonnen CO2 vermeiden – verglichen mit einem Szenario ohne Elektrofahrzeuge. So würden die Gesamtemissionen des PKW-Verkehrs bis zum Jahr 2030 um etwa sechs Prozent verringert.
Aber auch konventionelle PKW mit Verbrennungsmotor können ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten: Die OPTUM-Studie zeigt, dass hier durch mehr Effizienz bis 2030 die Treibhausgas-Emissionen des PKW-Verkehrs um 25 Prozent reduziert werden können.
Das Klima-Orakel erscheint in Zusammenarbeit von Handelsblatt Online und der vom Bundesumweltministerium geförderten Initiative Klima sucht Schutz.

KOMMENTATOREN WERDEN VON ENERGIE-LOBBY BEZAHLT!
Es ist schon sehr auffällig, dass sich in den einschlägigen Foren zu Klimawandel und Energie immer dieselben „Kritiker“ zu Wort melden. Längst ist öffentlich bekannt, dass viele sogenannte „Klimaskeptiker“ von der Energie-Lobby bezahlt werden, um gezielt und systematisch Zweifel an Klima-Wissenschaft und -Politik zu streuen. Oft sind die Anmerkungen mit pseudowissenschaftlichen Thesen untermauert, die keiner Überprüfung standhalten. Der Grund: Eine ambitionierte Klimapolitik, die auf Energieeffizienz und dezentrale Versorgung mit erneuerbaren Energien setzt, zwingt die großen, konventionellen Energiekonzerne zu strukturellen Anpassungen. Das bedeutet, sie verlieren ihre Monopolstellung in Wirtschaft und Politik.
In einem Dossier der ZEIT heißt es: „Rund 420 Millionen Dollar investiert die Öl- und Gasindustrie in die Produktion des Zweifels – allein in den Jahren 1997 bis 2004.“ (Die Klimakrieger in: DIE ZEIT, 22.11.2012 Nr. 48). http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker
Jeder muss selbst wissen, wofür er sich prostituiert. Aber selbst die Klimaskeptiker wissen: Kein seriöser Wissenschaftler auf dieser Welt zweifelt ernsthaft am menschengemachten Klimawandel. Sicherlich wird im Einzelfall über den Schweregrad und die Eintrittswahrscheinlichkeit der negativen Folgen diskutiert. Aber über die Richtung herrscht ein breiter wissenschaftlicher Konsens.

Elektroautos gibt es schon seit Jahrzehnten im Dauereinsatz, auf den Golfplätzen weltweit...
Tztztz...

Elektroautos werden erst dann zu fossil betriebenen konkurrenzfähig, wenn der Batteriespeicher die gleiche Energiedichte wie ein Kraftstofftank aufweisen kann. Vorher sind sie nicht grün, sondern dienen allenfalls als Statussymbole der grünen Oberschicht. Erst wenn die Konkurrenzfähigkeit für die Masse nachgewiesen ist, macht es überhaupt Sinn, über Vor- und Nachteile für die Umwelt zu diskutieren.
Alina Alanka
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