Umwelt-News

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Australien: Kaltes Wasser lockt Haie an

Ein starker Anstieg der Meerestemperaturen könnte für die Zunahme von tödlichen Angriffen durch Haie auf Menschen in Australien verantwortlich sein.

Die hohe Zahl von Hai-Attacken in Australien ist ungewöhnlich. Quelle: dpa
Die hohe Zahl von Hai-Attacken in Australien ist ungewöhnlich. Quelle: dpa

SydneyLaut Wissenschaftlern der Fischereibehörden im Bundesstaat Westaustralien könnten fünf tödlich verlaufene Haiangriffe in nur zwei Jahren eine Folge der deutlich gestiegenen Meerestemperaturen sein. Wie Forschungsdirektor Rick Fletcher gegenüber einer Tageszeitung meinte, könnten bis zu fünf Grad höhere Wassertemperaturen die Haie dazu zwingen, in Gewässer zu schwimmen, die näher am Land sind.

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„Wenn es in Ufernähe relativ kleine Gebiete mit kühlerem Wasser gibt, können sich Haie dort konzentrieren“, so der Experte. In den letzten Monaten wurden vermehrt Gruppen der besonders gefährlichen Weißen Haie und von Tigerhaien in Ufernähe gesichtet.

Die Ansammlungen der Raubfische führten zur Räumung von bekannten Bade- und Surfstränden im dichtbesiedelten Küstengebiet vor der westaustralischen Hauptstadt Perth. Vor allem Weiße Haie bevorzugen kühlere Wassertemperaturen.

Klimawandel

Die Warnung kommt nach fünf tödlich verlaufenen Angriffen auf Taucher, Surfer und Schwimmer in den letzten zwei Jahren. So wurde am 14. Juli ein Surfer wahrscheinlich von einem Weißen Hai gefressen, als er nördlich von Perth auf seinem Brett durch die Strömung schwamm. Diese Zahl von Attacken ist äußerst ungewöhnlich. Während der letzten 30 Jahre gab es im Durchschnitt pro Jahr in Australien einen einzigen tödlich verlaufenen Haiangriff.

Wie es zum Anstieg der Wassertemperaturen gekommen ist, wird derzeit erforscht. Viele Wissenschaftler warnen, die globale Klimaveränderung sei auch für Veränderungen von Temperaturen im Meer verantwortlich. Unbestritten ist, dass sich die Situation in Westaustralien auch auf die Fischereiwirtschaft auswirkt. Fischer aber auch Langustenfänger melden seit einiger Zeit einen deutlichen Rückgang ihrer Beute.

 

  • 08.04.2013, 20:49 UhrCarintio

    Mit Ihrem Beitag liegen Sie vollkommen richtig! Die von sogenannten Journalisten kritiklos übernommenen und zigmal wiederholten "Forschungsergebnisse" der Klimalobby sind nicht mehr auszuhalten. Jedes Kind weiß, dass das Wasser in Ufernähe wärmer und nicht kälter ist. Und jeder einigermaßen gebildete Schüler weiß, dass Grönland von Grünland kommt und es deshalb dort (ohne dem Zutun des Menschen) auch schon früher warm gewesen sein muß und dass die Eisbären diese Zeiten auch überlebt haben.

  • 25.12.2012, 14:25 UhrVolksverdummung

    Immer wieder erstaunlich welche Blüten die Volksverdummung treibt. Haie leben vielleicht in kälterem Wasser. Und wenn sie das in den Tiefen des Meeres nicht finden, wieso sollten sie es dann ausgerechnet näher am Ufer finden? Es wird immer gerne ein nicht vorhandener und völlig unlogischer Zusammenhang bemüht. Hauptsache es finden sich ein paar Dumme, die solche sinnlosen Nachrichten weiter plappern. Wie der Blödsinn mit den aussterbenden Eisbären, wegen CO2-Anstieg. Obwohl sich die Eisbären-Population nachweislich verfünffacht hat.

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