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Klimazyklen: Die nächste Eiszeit fällt vorerst aus

Basierend auf langfristigen Veränderungen der Erdbahn sollte die nächste Eiszeit eigentlich innerhalb der nächsten 1500 Jahre beginnen. Doch der Mensch sorgt dafür, dass es nicht so kommen wird.

Der Mensch hat dem natürlichen Eiszeit-Zyklus Sand ins Getriebe gestreut. Quelle: dpa
Der Mensch hat dem natürlichen Eiszeit-Zyklus Sand ins Getriebe gestreut. Quelle: dpa

HeidelbergEis- und Warmzeiten folgen den langfristigen Veränderungen der Erdbahn – doch diesmal macht der Mensch den orbitalen Zyklen einen Strich durch die Rechnung. Ein Team um den Geografen Chronis Tzedakis vom University College London kommt zu dem Schluss, dass ein Minimum in der Sonneneinstrahlung die gegenwärtige Warmzeit binnen der nächsten 1500 Jahre beenden würde. Dafür allerdings dürfte die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre nicht höher als etwa 250 ppm sein.

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Da die Konzentration durch menschliche Einflüsse derzeit bei 390 ppm liegt, schließen die Forscher, dass der natürliche Eiszeitzyklus unterbrochen ist. Und zwar solange, bis die Kohlendioxidwerte wieder durch geologische Prozesse in den Bereich zwischen 180 und 280 ppm zurückkehren.

Die Forscher betrachteten in ihrer Studie die Eiszeitzyklen der letzten 800.000 Jahre, in denen sich zehn Warmzeiten und neun Eiszeiten abwechselten. Eiskerndaten aus diesem Zeitraum geben Auskunft über die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre, während die Sonneneinstrahlung aus dem Zusammenwirken der verschiedenen Erdbahnzyklen bekannt ist.

Klimawandel

Aus Meeressedimenten erkennen Forscher, wie stark die jeweiligen Zyklen waren und wie sie abliefen. In diesen Daten suchte das Team um Tzedakis nach Warmzeiten, die der jetzigen ähneln, und verglich ihr Ende mit den Bedingungen der modernen Zeit. 

  • 11.01.2012, 06:54 UhrAnonymer Benutzer: Eislutscher

    Dieser Artikel sagt aus, dass wir mehr dafür tun müssen, dass wir die nächste Eiszeit noch weiter hinauszögern müssen. Wozu brauchen wir eine neue Eiszeit? Der Schaden und die Hungersnöte werden unvorstellbar hoch sein! Oder ist das der Plan der Politiker? In weiser Voraussicht für die nachfolgenden Politikergenerationen? Zerstörung durch die Eiszeit wird in ferner Zukunft alle Immobilien zerstören. Neubau kurbelt dann die Konjunktur an. Und wenn auf den Feldern nichts mehr wächst, kann man die Preise für Lebensmittel vertausendfachen. Diese werden dann künstlich hergestellt. Die Branche lebt dann in etwa so, wie jetzt die Medizinbranche. Lasst uns verdammt noch mal die Erde erwärmen! Wir brauchen keine Eiszeit. Wenn der Mensch diesen Einfluss auf das Klima hat, was ich mir von niemandem einreden lasse, dann kann ich nichts schlechtes daran finden.

  • 10.01.2012, 20:56 UhrAnonymer Benutzer: vandale

    Es ist ein schöner Oekowohlfühlartikel um die Gläubigen der "CO2 Klimahölle" darauf einzustimmen, dass es eben nicht systematisch wärmer wird.

    Das Hauptklimagas der Erde ist der Wasserdampf. Dieser ist in einer vielfach höheren Konzentration in der Atmosphäre vertreten als das religiös verehrte CO2. Bei steigenden Temperaturen steigt der Wasserdampfgehalt aufgrund der steigenden Löslichkeit an, bei sinkenden Temperaturen nimmt dieser ab. Dagegen verhält es sich mit den Wolken umgekehrt. Diese regeln die Temperatur der Erde als die Kondensationswärme in das Weltall abgestrahlt wird.

    Die Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe betragen ca. 32 Mrd. to/a. Im Verhältnis zu den schwankenden Emissionen aus natürlichen Quellen, 700 - 900 Mrd. to/a je nach Quelle ist das nicht viel. Die Vegetation und die Ozeane haben je etwa 28 Bio. to. Kohlenstoff, entsprechend 70 Bio. to CO2 gespeichert. Bei steigenden Temperaturen sinkt die Löslichkeit des Wassers für Carbonate und umgekehrt. Nach der Ansicht einiger Wissenschaftler ist der CO2 Gehalt der Atmosphäre ein nacheilender Indikator. Insofern ist es eher zu vermuten, dass der CO2 Gehalt der Atmosphäre zu Beginn einer Eszeit noch ansteigen dürfte und zum Ende abnehmen dürfte.

    Vandale

  • 10.01.2012, 17:12 UhrAnonymer Benutzer: M.Koecher

    Wenn es denn so wäre und das Ergebnis der Auswertung nicht lediglich durch die Ansicht der Auswertenden induziert wurde:

    Gott sei Dank!

    Warum? Um diese Frage zu beantworten, muss man lediglich die Ausdehnung der letzten Gletschervorstöße betrachten:
    Von Hamburg bis Berlin, von Ravensburg bis München, alles würde hübsch zu Staub zerrieben (Deutsche Nachbarstaaten nicht berücksichtigt).

    Angesichts dessen wäre es nicht nur schlauer, die mühsam herbeikonstruierte Erwärmung (Satellitenmessungen zeigen sie nicht mehr) zu konsolidieren, sondern haarsträubend wahnsinnig, dies nicht zu tun.

    Schon in der (für Klimaromantiker offensichtlich) guten (k)alten Zeit sind die Menschen nördlich der Alpen mit jeder Eiszeit weitgehend "verschwunden". Da waren es aber nur ein paar tausend.

    Wer diesen "natürlichen" Zyklus aufrechterhalten will (wenn man ihn denn maßgeblich in irgendeine Richtung beeinflussen könnte), spielt man mit dem Gedanken, den Nazis als wahnsinnigen Massenmördern den Rang abzulaufen.

    Aber was kümmert einen Politiker schon, was in 375 Wahlperioden sein wird, wenn es genau jetzt gilt, mit "Klimaschutz/ -technologie" Binnenkonsum zu generieren?

    Nach uns die Sintflut..? Nein... die war ja schon während der letzten beiden Eiszeit-Enden, als die abschmelzenden Gletscher der nördlichen Hemisphäre den Meeresspiegel um 120 m steigen ließen.

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