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Wirtschaftsaufschwung: Industrie jagt mehr CO2 in die Luft

Der CO2-Ausstoß hat 2010 wieder zugenommen. Vor allem die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Energieversorger verzeichneten ein Plus. In den vom Emissionshandel erfassten Bereichen betrug der Zuwachs sechs Prozent.

Steinkohlekraftwerk des Versorgers Eon. Die Energieversorger sind für einen Großteil des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich. Quelle: AP
Steinkohlekraftwerk des Versorgers Eon. Die Energieversorger sind für einen Großteil des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich. Quelle: AP

BerlinDer Wirtschaftsaufschwung hat auch den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland in die Höhe getrieben. Nach Angaben aus Regierungskreisen vom Freitag wurden rund 40 Millionen Tonnen oder gut vier Prozent mehr als im Krisenjahr 2009 in die Atmosphäre geblasen. Der Ausstoß blieb aber unter 2008 und unterhalb der Zusagen des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz. Demnach muss Deutschland 2012 rund 21 Prozent weniger Treibhausgase produzieren als 1990. 2010 lagen sie aber trotz des Wirtschaftsbooms rund 23 Prozent darunter.

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Größter Produzent von Treibhausgas ist die Energiebranche mit ihren Kohle- und Gaskraftwerken. Sie liefen 2010 länger und bliesen damit etwa fünf Prozent Kohlendioxid (CO2) mehr aus den Schloten. Noch stärker war das Plus angesichts etwa der Auto-Konjunktur in der Stahlindustrie: Hier wurde rund ein Viertel mehr CO2 ausgestoßen. Auch die anziehende Logistik-Konjunktur wirkte sich bei den Emissionen von Autos und Lastwagen aus. Die kalten Winter sorgten zudem auch bei den Haushalten für mehr Klimagase, da deutlich mehr geheizt wurde.

Treibhausgase umfassen neben Kohlendioxid (etwa 80 Prozent) auch Methan, Stickoxide oder Fluor-Kohlenwasserstoffe. Insgesamt wurden davon den Angaben zufolge in Deutschland rund 960 Millionen Tonnen produziert.

Auch in der Europäischen Union legte der CO2-Ausstoß zu.

Nach vorläufigen EU-Daten wuchs er in den vom Emissionshandel erfassten Bereichen um 3,5 Prozent. Damit lagen die Emissionen im Rahmen der Expertenerwartungen. Analysten hatten mit einem Zuwachs von zwei bis vier Prozent gerechnet, weil die Stromnachfrage und die Industrieproduktion nach dem Ende der globalen Krise wieder anzog. Die Energieunternehmen bliesen 2,4 Prozent mehr Treibhausgase in die Luft. Bei den übrigen Branchen waren es 6,4 Prozent mehr.

  • 04.04.2011, 11:36 Uhrjoachim.dreyer70542

    Bis zum heutigen Zeitpunkt ist die Rückstrahlung von Infrarotwärmestrahlung bei den sogenannten Klimagasen nicht gemessen worden.Eigene Messungen der Vibrationszustände des Stickstoffes unter normalen atmosphärischen Bedingungen ergeben keine Abstrahlung.Aus meiner Sicht sollten dringlich das tatsächliche " Abstrahlverhalten " gemessen werden,bevor zig Milliarden € falsch investiert werden.

  • 04.04.2011, 00:09 Uhrklaus ermecke

    CO2? "Treibhausgas"? Was soll der Unsinn? Dieser ganze Hypothesenturm ist doch schon nach einer ganzen Reihe verschiedener Verfahren von mehreren Physikern widerlegt worden. In unserer Studie "Rettung vor den Klimarettern" haben wir die wichtigsten und am leichtesten verständlichen physikalischen Widerlegungen vorgestellt. And den geochemischen Widerlegungsansätzen arbeiten wir gerade.

    Klaus Ermecke
    KE Research
    Oberhaching

  • 03.04.2011, 16:35 UhrSayTheTruth

    CO2-Reduktion ? Fukushima hat doch wohl schon soviel Gift und Nuklide in die Umwelt gebracht, dass die CO2-Reduktion wirkt, wie Bürgersteig fegen, wenn Dir gerade ein Laster Kies vors Haus gekippt wurde !!

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