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22.03.2008 

Gleichzeitig entwickeln die Energieversorger neue Anwendungen. So erforscht Trianel European Energy Trading in Aachen, eine Kooperation von Stadtwerken, in dem Projekt „Smart Watts“ die Umsetzung eines umfassenden Energiemanagements. Dabei sollen mehr Daten, wie beispielsweise der Preis oder die Erzeugungsart der Kilowattstunde, abrufbar werden.

Mit den elektronisch vernetzten Verbraucher- und Erzeugerdaten sollen sich Angebot und Nachfrage optimieren und Ressourcen sparen lassen. Das Projekt erhielt jüngst im E-Energy-Wettbewerb des Bundeswirtschaftsministeriums einen Förderpreis von 10 Mill. Euro. „Der intelligente Zähler wird Informationen, beispielsweise über Preis und Stromangebot, weitergeben können und soll in Zukunft als Energiezentrale im Haushalt fungieren“, erklärt André Quadt, Projektleiter von Smart Watts, das Ziel. Für den Verbraucher könne sich daraus eine neue Art der Haushaltsführung ergeben und der Stromanbieter könne besser planen, wie viel Strom er bereit halten muss. „Das heißt, der elektronische Zähler wird künftig der Spülmaschine dann einen Impuls geben zu waschen, wenn der Strom gerade günstig ist“, gibt Quadt ein Beispiel.

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