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04.01.2008 

Darüber freuen sich deutsche Großunternehmen wie Siemens, deren effiziente Kohlekraftwerke die Energieversorgung Chinas revolutionieren könnten. Oder der westfälische Entsorgungsgigant Remondis, der in Europa, Asien und Australien die Abfälle von rund 20 Millionen Menschen recycelt. Aber auch unzählige deutsche Mittelständler wie etwa IDV, ein hessischer Hersteller von Energiesparlampen.

Dagegen setzt der Chemie-Konzern BASF auf Effizienzsteigerung durch Beratung: Ein eigener Geschäftsbereich bietet für sämtliche Branchen Öko-Effizienz-Analysen von Produktionsabläufen an. Über 300 Analysen hat das Unternehmen seit 1996 durchgeführt. Die Beratungskosten amortisierten sich für den Kunden oft schon nach einem Jahr durch den niedrigeren Ressourcen- und Energieverbrauch.

Trotz aller Sparbemühungen braucht China aber in Zukunft mehr Energie - und das bei möglichst geringem Kohlendioxid-Ausstoß. Auch hier hat die deutsche Industrie einiges zu bieten: Neben Windrädern von Nordex, Enercon und Repower, Biogasanlagen von Lurgi, Wasserkraftwerke aus dem Hause Voith Siemens Hydro Power Generation, Solarzellen von Conergy und Solarworld, Solarthermie made by Viessmann, Wasserstofftechnik von Linde - alles Entwicklungen, mit denen deutsche Anbieter weltweit führend sind.

Einfach ist das China-Geschäft jedoch nicht. Sorgen bereitet den deutschen Unternehmen vor allem das ungezügelte Kopieren chinesischer Wettbewerber. „Jede Technik, die man in China anbietet, sollte man auch dort patentieren lassen“, rät darum AU+T-Chef Winter, „ansonsten kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass ganz schnell Plagiate auftauchen.“ Trotzdem sei es ratsam, in China immer die neueste Technologie anzubieten, diese aber im Hinterkopf schon weiterzuentwickeln. Winter: „So sichert man sich langfristig Kunden.“

Lesen Sie weiter auf Seite 5: Lokalpolitik behindert Geschäfte.

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