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Andockmanöver erfolgreich: Prestigeerfolg für Chinas Raumfahrt

Erstmals ist China ein Andockmanöver im All gelungen. Das unbemannte chinesische Raumschiff „Shenzhou 8“ koppelte in der Nacht zu Donnerstag in 343 Kilometer Höhe ferngesteuert an das Raummodul „Tiangong 1“ an.

PekingChina ist dem geplanten Bau einer Raumstation einen entscheidenden Schritt näher gekommen. In der Nacht zu Donnerstag koppelte das unbemannte Raumschiff „Shenzhou 8“ in 343 Kilometern Höhe ferngesteuert an das Raummodul „Tiangong 1“ an. Das Rendezvous im All zwischen dem „Magischen Schiff“ und dem „Himmelspalast“ wurde live im Fernsehen übertragen.

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Das erste erfolgreiche Kopplungsmanöver im All ist ein großer Erfolg für die junge und ehrgeizige Raumfahrernation. Acht Jahre nach dem ersten bemannten Raumflug des Landes steigt China damit nach den USA und Russland zur dritten Nation auf, die zwei Raumschiffe im All miteinander verbinden kann.

Raumfahrt Aufstrebende Weltraumnationen

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„Andocken ist eine grundlegende Fähigkeit, die für viele andere Vorhaben wichtig ist – sei es der Bau eines großen Raumlabors oder einer Raumstation“, sagte Dean Cheng, China- und Raumfahrtexperte der US-Denkfabrik Heritage Foundation. Auch ein Mondflug erfordere mehrfache Andockmanöver.

Es war ein riskantes Vorhaben, das für das Milliardenvolk gut eine Stunden nach Mitternacht live im Fernsehen übertragen wurde. Während „Shenzhou 8“ (Magisches Schiff) und „Tiangong 1“ (Himmelspalast) langsam aufeinander zuflogen, übertrugen Kameras jeden Moment aus dem All. Als der Kopplungsmechanismus endlich zuschnappte, schien der als „historisch“ gefeierte Augenblick völlig unspektakulär – als wenn das Manöver schon dutzendmal vollführt worden wäre.

Weltraum

In Wirklichkeit schienen alle im Kontrollzentrum in Peking, darunter auch Regierungschef Wen Jiabao und Vizepräsident Xi Jinping, den Atem anzuhalten. Als auch die Schleuse wenig später sicher versiegelt war, brandete Beifall auf.

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