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Bilder der Woche: Im Tod vereint

Mit Hilfe von Röntgenstrahlung sind Forscher einem Urzeit-Drama auf die Spur gekommen: Vor 250 Millionen Jahren wurde ein vermeintlich sicherer Zufluchtsort für zwei Individuen zur tödlichen Falle.

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Forscher  um den deutschen Astronomen Sebastian Hönig hatten mit dem „Very Large Telescope“ (Bild) der Europäischen Südsternwarte Eso in Chile den Kern der nahe gelegenen aktiven Galaxie NGC 3783 untersucht. Wie die meisten anderen Galaxien beherbergt auch diese in ihrem Zentrum ein gigantisches Schwarzes Loch.

Dieses Schwerkraftmonster verleibt sich derzeit große Mengen Materie aus seiner Umgebung ein, wobei sehr viel Energie in Form von intensiver Strahlung freigesetzt wird. So bildet sich ein sogenannter Aktiver Galaxienkern (Active Galactic Nucleus, AGN) – ein Gebilde, das zu den energiereichsten Objekten im Universum gehört.

Bild: SAP/dpa