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Bilder der Woche: Im Tod vereint

Mit Hilfe von Röntgenstrahlung sind Forscher einem Urzeit-Drama auf die Spur gekommen: Vor 250 Millionen Jahren wurde ein vermeintlich sicherer Zufluchtsort für zwei Individuen zur tödlichen Falle.

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Bisherige Erklärungsmodelle gehen davon aus, dass Schwarze Löcher von großen, heißen Staubringen umgeben sind. Tatsächlich beobachteten die Astronomen auch um das Schwarze Loch im Zentrum von NGC 3783 einen solches Objekt. Zu ihrer Überraschung stießen sie jedoch auch auf große Mengen kühlen Staubs ober- und unterhalb dieses Rings, der offensichtlich von dem Loch weggedrückt wird.

Verantwortlich dafür dürfte die Strahlung sein, die freigesetzt wird, wenn Materie in das Schwarze Loch stürzt. Wie dieser Mechanismus genau funktioniert, ist allerdings noch unklar.

Bild: Reuters