Den Erfolg im Kampf gegen die einheimischen Käfer verdankt der asiatische Marienkäfer sogenannte Mikrosporidien. Das sind winzige, pilzähnlichen Einzeller, die Körperzellen ihres Wirts als Parasiten befallen und ihn nachhaltig schädigen. Der asiatische Marienkäfer ist dagegen resistent, gelangen die Parasiten aber in einheimische Marienkäfer, können diese daran sterben.
Infektionsgefahr besteht für den heimischen Käfer, wenn er Eier oder Larven des Konkurrenten frisst, die mit den gefährlichen Sporen infiziert sind. Noch wissen die Forscher nicht, wie dem Massensterben der einheimischen Käfer begegnet werden könnte. Die tödlichen Parasiten flächendeckend auszurotten, sei kaum vorstellbar, so ihr Fazit.