Um zu untersuchen, welches Sternenlicht den Käfern den Weg weist, wiederholten die Forscher den Versuch im Planetarium von Johannesburg. Die Versuche zeigten eindeutig, dass die Käfer sich in mondlosen Nächten nicht an einzelnen Leitsternen orientieren, sondern an der Milchstraße insgesamt. Der Mistkäfer ist das erste Insekt, bei dem Forscher diese Art der Orientierung nachweisen konnten.
Das Licht unserer Heimatgalaxie hilft den Käfern dabei, die Kotkugeln, die ihnen und ihrem Nachwuchs als Nahrung dienen, möglichst schnurgerade von einem Dunghaufen wegzurollen. Würden sie versehentlich dorthin zurücklaufen, bestünde die Gefahr, dass Artgenossen ihnen die lebenswichtige Kugel streitig machen.