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DFG: Forschungsgemeinschaft rügt vier Wissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gegen vier Wissenschaftler eine schriftliche Rüge wegen Fehlverhaltens ausgesprochen. In zwei Fällen wurde den Wissenschaftlern zudem für die Dauer von fünf beziehungsweise drei Jahren die Möglichkeit verwehrt, Förderanträge bei der DFG einzureichen.

dpa BONN. In einem Fall geht es nach Angaben der DFG vom Freitag um einen Mediziner der Universität Bonn, der eine vielbeachtete Epilepsie- Studie veröffentlichte, die aber auf falschen Daten beruhte. Für diese Daten war nach Erkenntnissen der Bonner Uniklinik der Mediziner verantwortlich.

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Da er in einer Veröffentlichung im Fachmagazin "Nature Genetics" Bezug auf die Förderung durch die DFG genommen hatte, befasste sich die Gemeinschaft wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens mit dem Fall. Der Mediziner, der vor drei Jahren von der Uni entlassen wurde, ist nun für drei Jahre von der Antragsberechtigung bei der DFG ausgeschlossen.

Ebenfalls um gefälschte Forschungsdaten ging es in einem weiteren Fall. Hier konnten erfundene Daten in einem bereits zum Druck angenommenen Manuskript einer von der DFG geförderten Publikation nachgewiesen werden. Zur schriftlichen Rüge kam in diesem Fall eine Antragssperre von fünf Jahren.

In den beiden anderen Fällen ging es um falsche Angaben zum Stand wissenschaftlicher Veröffentlichungen sowie um ein Plagiat. Dabei waren Quellen Dritter zitiert, jedoch nicht als solche kenntlich gemacht worden.

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