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Forschung + Innovation: Eine Million Tote durch Umweltverschmutzung in Asien Pazifik

Rund eine Million Menschen sterben jährlich an den Folgen der Umweltverschmutzung im Raum Asien/Pazifik. Etwa 580 000 werden dabei Opfer „klassischer Faktoren“ wie unreinen Wassers, Heizungsabgasen und mangelnder Hygiene.

Todesursache: Umweltverschmutzung Quelle: dpa
Kostet Jährlich hunderttausende Menschen das Leben: Städtische Luftverschmutzung. Quelle: dpa

dpa NOUMEA. Rund eine Million Menschen sterben jährlich an den Folgen der Umweltverschmutzung im Raum Asien/Pazifik. Etwa 580 000 werden dabei Opfer „klassischer Faktoren“ wie unreinen Wassers, Heizungsabgasen und mangelnder Hygiene.

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405 000 Menschen sterben an den Folgen „moderner Risiken“ wie Blei und städtischer Luftverschmutzung. Das erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Noumea (Neukaledonien) auf einer Regionalkonferenz.

In der Region von China bis Neuseeland hätten Industrialisierung und Verstädterung in den vergangenen 40 Jahren die Risiken erheblich erhöht, meint die WHO. Technische Lösungen stünden in der Regel bereit, doch der Entwicklungsstand erlaube es in zahlreichen Ländern nicht, die Verbindung zwischen der Umwelt und ihren Gesundheitsfolgen darzustellen. Die WHO empfahl eine enge Zusammenarbeit der Länder bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Umweltbelastungen. Die Gesundheitssektoren müssten mit Landwirtschaft, Industrie, Verkehrs- und Bauwesen zusammenarbeiten, um Probleme zu erkennen und zu lösen. Die kleinen Inselstaaten müssten zudem mit Krankenhausabfällen sorgsam umgehen.

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