
GöttingenEin internationales Astronomen-Team hat eine möglicherweise bewohnbare Super-Erde in der Nachbarschaft unseres Sonnensystems aufgespürt. Bei einer Zwergsonne im Sternbild Maler (Pictor) am Südhimmel stießen die Forscher auf Spuren von drei bislang unbekannten Planeten.
Einer davon scheint seinen Stern in der sogenannten habitablen Zone zu umkreisen. Auf einem Planeten in diesem Abstand zum Zentralgestirn könnte Wasser in flüssiger Form vorhanden sein, was als Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.
Als Super-Erden bezeichnen Astronomen Planeten mit bis zu zehnfacher Erdmasse. Im Gegensatz zu Gasplaneten wie Jupiter oder Saturn verfügen sie vermutlich über eine feste Oberfläche und kommen damit prinzipiell für die Entstehung von Leben infrage.
Gleich mehrere dieser Welten umkreisen den nur 42 Lichtjahre entfernten sonnenähnlichen Stern HD 40307. Bislang waren bereits drei Planeten bekannt, die aber zu nahe an dem Stern vorüberziehen und damit zu heiß für die Entstehung von Leben sind. Die Forscher der Universität Hertfordshire und der Universität Göttingen fanden nun in Daten der europäischen Südsternwarte ESO Hinweise auf drei weitere Planeten, von denen einer unserer Erde ähnlich sein könnte.

Bei 10g bekommt der Begriff "Übergewicht" eine komplett neue Bedeutung. Aber dennoch sollten wir Wurmlochreisetechnologie entwickeln um nachzugucken, was auf diesem Exoplanet abgeht (Science Fiction...)

Na Klasse, bei 10g Schwerkraft dann herumtänzeln wollen, wenn das Generationschiff denn überhaupt mal ankommt :-)
2 Kommentare
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