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Exoplaneten-Suche: Kepler entdeckt Planeten in bewohnbarer Zone

Wie viele Erden gibt es im All? Astronomen durchsuchen andere Sonnensysteme nach Planeten, die unserer Erde ähnlich sind. Nun haben sie wieder einen Planeten gefunden, der zumindest eine Voraussetzung für Leben erfüllt.

Moffet Field/WashingtonDas Weltraumteleskop „Kepler“ hat nach Angaben der Carnegie Institution (USA) den ersten erdähnlichen Planeten in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns aufgespürt. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa, die das Teleskop betreibt, stellte den Fund am Montag (Ortszeit) auf einer „Kepler“-Konferenz in Kalifornien (USA) vor. Auf dem Planeten mit der Katalognummer Kepler-22b herrschen nach Berechnungen der Forscher milde 22 Grad Celsius. Wasser wäre dort flüssig, sofern es existiert. Das ist eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen. Die Forscher haben allerdings keinerlei Lebenszeichen auf dem Planeten gefunden.

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Es ist nicht der erste Planet, den Astronomen in der bewohnbaren Zone eines anderen Sterns nachgewiesen haben, aber der Nasa zufolge der bislang kleinste - und damit ein erdähnlicher - in der bewohnbaren Zone eines sonnenähnlichen Sterns. „Diese Entdeckung stützt die wachsende Überzeugung, dass wir in einem Universum leben, in dem es vor Leben wimmelt“, urteilte einer der Forscher aus dem Entdeckerteam, Alan Boss von der Carnegie Institution.

Weltraum

Allerdings steht noch nicht einmal fest, ob es sich überhaupt um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt oder ob Kepler-22b hauptsächlich flüssig oder gasförmig ist. So qualifizierte sich Kepler-22b nach den Kriterien der Universität von Puerto Rico nicht für ihren Katalog potenziell bewohnbarer Planeten. Dennoch ist es nach Angaben der Nasa ein bedeutender Fund. „Dies ist ein wesentlicher Meilenstein bei der Suche nach einem Zwilling der Erde“, betonte „Kepler“-Forscher Douglas Hudgins.

  • 07.12.2011, 09:49 UhrAnonymer Benutzer: Tobias

    Klasse, dann können wir ja unseren Planeten weiter verschmutzen und wenn nichts mehr geht in 100 Jahren wandern wir einfach aus.

  • 06.12.2011, 11:03 UhrAnonymer Benutzer: peer

    Mit anderen Worten,

    ALLE SIND DOOF, die meinen, dass es Außerirdische gibt?
    so war doch bisher imemr die vom Papst vorgegebeen Meinung der Profanen.

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