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„Grail“-Projekt: US-Mondsonden gestartet

Mit zwei Mondsonden wollen US-Wissenschaftler die Struktur des Mondes und die Entstehung des Himmelskörpers untersuchen. Heute beginnt ihre neunmonatige Erkundungsreise.

Zwei Sonden in der Größe einer Waschmaschine sollen die Struktur des Mondes untersuchen. Quelle: HO
Zwei Sonden in der Größe einer Waschmaschine sollen die Struktur des Mondes untersuchen. Quelle: HO

WashingtonNach tagelangen Verzögerungen sind die beiden US-Raumsonden „Grail“-A und -B zu ihrer neunmonatigen Erkundungsreise um den Mond gestartet. Die Zwillingssonden hoben am Samstag mit rund halbstündiger Verspätung um 15.08 MESZ vom Weltraumbahnhof der Air Force in Cape Canaveral (Florida) an Bord einer Delta-Trägerrakete ab, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. „Grail“-A und -B (Gravity Recovery and Interior Laboratory) sollen Aufschluss über das Innere des Erdtrabanten geben. Zuvor musste der Start zweimal wegen schlechten Wetters verschoben werden.

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Weltraum

Die Sonden, die jeweils so groß wie eine Waschmaschine sind, sollen das Schwerefeld des Mondes auf winzige Schwankungen vermessen. Daraus können Forscher Rückschlüsse auf die Strukturen im Mondinneren ziehen - von der Kruste bis zum Kern. Auf diese Weise soll die Mission verstehen helfen, wie der Trabant, die Erde sowie andere Gesteinsplaneten entstanden sind. Die 456 Millionen Dollar (363 Millionen Euro) teure Expedition wird vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa geleitet.

Die Sonden richtig zu positionieren, erfordere sehr komplizierte Manöver, die so bei einer Erkundungsmission außerhalb der Erde bislang noch nie geflogen worden seien, betonte die Nasa. Die Zwillingssonden fliegen dazu nach dem Start auf getrennten Bahnen zum Erdtrabanten, den sie nach drei bis vier Monaten erreichen sollen. Die anschließende Annäherung ihrer Umlaufbahnen dauert nocheinmal rund zwei Monate, bis sie in einer Tandemformation um den Mond kreisen. Dann erst beginnt die 82 Tage lange Messphase.

  • 11.09.2011, 09:23 UhrPeterScholz1

    Es wird sich zeigen, daß die vom n-tv ausgestrahlte Gesteintrümmertheorie nicht stimmt und vielmehr der Mond von der Erde "abgetropft" ist. Man denke an den Anstoß beim Billard. Deshalb ist die Kruste auf der Rückseite dicker und hat auch eine höhere Gravitation als die Vorderseite. Die auf der Vorderseite sichtbaren Mascoms werden zu ihrem Umfeld ebenfalls eine höhere Gravitation aufweisen. Frage ist, ob der Mond noch über einen flüssigen Kern verfügt oder sich zu eine Druse entwickelt hat.
    Da sich auf der Erde alle tektonischen Platten mehr oder weniger auf das Zentrum der Ring of Fire zubewegen, schein mir dies die "Abtropfstelle" zu sein.

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