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Massensterben: Dino-Killer kam wirklich aus dem All

Der Asteroid, der vor 66 Millionen Jahren auf der Erde einschlug, ist den Dinosauriern nicht gut bekommen. Zum globalen Killer wurde er aber nur, weil die Riesenechsen schon geschwächt waren, wie eine neue Studie zeigt.

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Bereits in den 1980er Jahren hatten US-Forscher das Aussterben der Dinosaurier mit einem Asteroiden-Einschlag vor 66 Millionen Jahren in Verbindung. Damals, am Ende der Kreidezeit, traf ein riesiger Brocken aus dem All die mexikanische Yucatán-Halbinsel.

Doch für diese Hypothese fehlten lange die eindeutigen Beweise. „Bisher war immer das Problem, dass die Fehlertoleranz der Hauptdatierungsmethode bei ungefähr einem Prozent lag. Bei 66 Millionen Jahren sind das schon 660.000 Jahre - also ziemlich ungenau“, so Heiko Pälike, vom Forschungszentrum Marum der Universität Bremen. Er hat für die Studie von Renne und Kollegen im Fachmagazin Science einen Begleitartikel geschrieben.

Bild: dpa