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Mission Phoenix: Vom Weltraum-Schrott zum Weltraum-Wertstoff

Die Forschungsagentur der US-Streitkräfte lässt einen Roboter entwickeln, der ausgediente Satelliten im All recyceln soll. Doch die meisten Erdbeobachter sind für eine solche Wiederverwertung gar nicht ausgelegt.

Die Darpa-Illustration zeigt den Reparatur-Satelliten bei der "Übernahme" eines ausgedienten Flugkörpers. Quelle: Darpa
Die Darpa-Illustration zeigt den Reparatur-Satelliten bei der "Übernahme" eines ausgedienten Flugkörpers. Quelle: Darpa

BerlinGeht ein Satellit kaputt, muss er durch einen neuen ersetzt werden – ein teures Unterfangen. Dabei kreisen jede Menge Satelliten um die Erde, die nicht mehr in Betrieb sind, aber durchaus noch brauchbare Teile haben. Ließen sich diese wiederverwerten, könnte manch ein Satelliten-Neustart vermieden werden, so die Überlegung der Experten der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa). Die Forschungsagentur der US-Streitkräfte hat deshalb das Projekt Phoenix ins Leben gerufen.

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Ziel ist es, ein Weltraumreparaturfahrzeug zu entwickeln, das in den sogenannten Friedhofsorbit geschossen wird. Dieser liegt etwa 300 Kilometer über dem Orbit geostationärer Satelliten (GEO = Geostationary Earth Orbit) in 36.000 Kilometer Höhe. Hier werden ausgediente Satelliten geparkt, die in niedrigeren Umlaufbahnen zu einer Gefahr für andere Satelliten oder bemannte Raumfahrzeuge werden könnten.

Das Darpa-Szenario sieht vor, Kleinsatelliten von bis zu 10 Kilogramm Gewicht als Zuladung mit einem anderen Raumtransport in den Orbit zu befördern. Der Reparatursatellit nimmt einen oder mehrere dieser Nanosatelliten an Bord und sucht einen passenden ausgedienten Satelliten, dessen Antenne noch einsatzfähig ist. Die Nanosatelliten werden daran befestigt, schließlich die Antenne vom ursprünglichen Satelliten entfernt – fertig ist der neue Satellit.

Weltraum

Es gebe heute schon robotische Systeme, die es ermöglichten, einen medizinischen Eingriff aus vielen tausend Kilometern Entfernung vorzunehmen oder Bohrungen auf dem Tiefseeboden zu überwachen. Solche Systeme sollen, so die Vorstellung der Darpa, an die Bedingungen des Weltraums angepasst werden. Der Montagesatellit soll dabei nicht autonom agieren, sondern von der Erde aus ferngesteuert werden.

  • 29.10.2011, 11:56 UhrAnonymer Benutzer: Eva1811

    Nun vielleicht gibt es auch ein neuartiges Antriebsystem für die Raketen oder gar Space Shuttle Version 3.0?? (Plasmaantrieb angeb. 2014 geht so was in die experimentelle Phase), tja Enterprise, Voyager, Star Wars und co haben doch Wahrheitsinhalt Wobantrieb und co, und was kommt noch, vielleicht eine Art "Stargate" oder gibt es das im Verborgen schon??

    Wir dürfen gespannt sein und sagen "fazinierend" unser Blauer Planet und der Orbit, in dem wir uns befinden?? Unendliche Weiten ---- auch der Mond sollte hier nicht außer acht gelassen werden..

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