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Diskussion: Kommentare zu: Milliarden Supererden bevölkern die Milchstraße

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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    • 28.03.2012, 14:03 UhrGott_wuerfelt_nicht

      Lieber

      „Ihr Argument,man kann es nicht beweisen aber es ist da und man muss daran glauben, ist der Grund warum man nie die Religion und die Kirche mit dem Staat verbinden soll.“
      ---
      Wo habe ich das je hier in meinen Postings geschrieben?
      Ich glaube daran, das es mehr als Raum/Zeit Gefüge Universum gibt, daß heisst aber noch lange nicht, das ich an den Gott der Bibel glaube.
      Mit der Beweisführung kommt man ebenfalls nicht weiter.
      Da man nur das beweisen und physikalisch beschreiben kann, was nach dem Urknall passierte und passiert. Was vor dem Urknall war, ist wissenschaftlich nicht beweisbar und wird niemals bewiesbar sein, da es sich unserer Beobachtung und Messbarkeit entzieht. Wir können auch immer nur die Vergangenheit beschreiben und messen, wie es war, aber niemals den Ist-Zustand des Kosmos. Unser Leben funktioniert aber nur im JETZT, nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft.
      Fakt ist, das nach der Urknalltheorie erst Raum und Zeit begann. Und genau diesen Raum können wir von der Erde aus beobachten und die darin ablaufende Zeit beschreiben - nicht mehr und nicht weniger.
      Was davor war, wissen wir nicht.

    • 28.03.2012, 14:04 UhrGott_wuerfelt_nicht

      Lieber M.Deyanaron,

    • 28.03.2012, 13:45 UhrJ.D.

      p.s. übrigens...Wasser entsteht durch die Verbindung von 2 H-Atomen mit einem O-Atom...ganz einfach

  • 28.03.2012, 13:32 UhrEin_Neugieriger

    Es ist eigentlich nicht meine Art, auf solch krude Thesen einzugehen, aber hier kann ich nicht anders...
    So einen anthropozentrischen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
    Alleine schon jede Wahrscheinlichkeit spricht gegen die Einmaligkeit von intelligentem Leben nur hier auf der Erde.
    In meiner Jugend war ich als Spinner verschrien, weil ich die These vertrat, eine Sonne bekäme so selbstverständlich Planeten wie eine Katze Junge. Nein, das konnte und durfte nicht sein. Mit den wildesten Theorien wurde damals begründet, warum die Erde ein einmaliger Glücksfall ist und warum Doppelsonnen überhaupt keine Planeten haben könnten. Und heute? Die Planetenforscher kommen mit dem Zählen kaum nach. Planeten sind nicht besonderes, auch nicht in Mehrfachsternsystem, sie sind die Regel. Bleibt als letzte Bastion der Anthropozentriker, daß wenigstens Leben, gar intelligentes einmalig bleibt. Warum muß der Mensch sich immer als einmalig und als Krone der Schöpfung gerieren?
    Ich wage mal eine weitere These: Wo Leben entstehen kann, wird es entstehen und es wird sich nicht auf das Leben beschränken, das wir hier auf der Erde kennen. Die Tatsache, daß Bakterien z.B. Arsen in ihre DNA einbauen, wie unlängst bewiesen wurde, ist Hinweis genug. Auch auf habitablen Planten der M-Sterne wird Leben entstehen, allen Strahlungsausbrüchen zum Trotz. Was spricht zum Beispiel dagegen, daß abschirmende Materialien im Zuge der Evolution in Exoskelette eingebaut werden? Richtig, nichts...! Das Leben wird sich also anpassen und weiterentwickeln, sich zur Intelligenz aufschwingen und beginnen, über den Sinn des Lebens nachzudenken...
    Was soll's, das Universum ist groß und voller Wunder und hat auch Platz für kleingeistige Nabelbeschauer, die sich fremdartiges Leben und Intelligenz außerhalb unseres kleinen Planeten einer unbedeutenden Sonne des G-Typs in einem Nebenarm der Galaxis nicht vorstellen können.
    Ich jedenfalls verfolge die Planetenforschung voller Freude und Neugier... ;)

  • 28.03.2012, 13:38 UhrAntitheist

    Deswegen forscht die Menschheit, deswegen gibt es intelligente Menschen, die versuchen diese Fragen zu klären. Wir stehen noch ganz am Anfang, wohl möglich werden die von Ihnen aufgeworfenen Fragen nicht mehr zu unseren Lebzeiten gelöst, das mag sein. Doch die Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr und mehr Fragen werden gelöst und dadurch wieder neue aufgeworfen.
    Die Wissenschaft liefert keine einfachen Antworten, sie stellt fragen und forscht und bringt uns Schritt für Schritt voran. Vor allem: sie ist sich nicht zu schade, alte Theorien, die widerlegt wurden, abzustreifen.
    Die Religionen bieten den Menschen einfache Antworten, weil der einfache Mensch sie will. Religion erklärt nichts, hinterfragt nichts. Sie stellt einfach hin und behauptet die Aussagen stimmen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes scheinheilig und erbärmlich.

  • 28.03.2012, 14:45 UhrGlaeubiger

    Zum Glück schließt das Eine das Andere nicht aus:

    Als religiöser Mensch bin ich trotzdem neugierig und offen.
    Es ist doch unglaublich spannend, was wir jeden Tag entdecken und neues erfahren...

  • 29.03.2012, 10:47 Uhromegalicht

    Einstein glaubte an eine schöpferische Kraft.
    Darwin glaubte an eine schöpferische Kraft.
    Ich glaube auch ( wie ca. 90% aller Menschen ) an eine schöpferische Kraft .
    Als Ingenieur -und Mensch mitten im Leben, sage ich, nichts ist endgültig bewiesen und Dogmatismus in allen Richtungen ist mit verlaub.... geistige Scheiße.