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Riskante Kontakte: Stephen Hawking warnt vor Aliens

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat keine gute Meinung von Außerirdischen. In einer aktuellen Dokumentation warnt er vor einer möglichen Kontaktaufnahme mit hoch entwickelten Aliens.

Steven Hawking warnt vor den Gefahren außerirdischer Zivilisationen. Quelle: dpa
Steven Hawking warnt vor den Gefahren außerirdischer Zivilisationen. Quelle: dpa

HB LONDON. Der britische Astrophysiker Stephen Hawking ist von der Existenz Außerirdischer überzeugt – von einer Kontaktaufnahme mit ihnen rät er aber dringend ab. Eine Kommunikation mit ihnen sei „zu riskant“ für die Menschen, warnt Hawking in einer Fernsehdokumentation, die der Discovery Channel im nächsten Monat in Großbritannien ausstrahlen will.

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„In meinem mathematischen Hirn machen die Zahlen allein das Denken über Außerirdische völlig rational“, sagte der 68-Jährige, der zu den weltweit bekanntesten Kosmologen zählt. „Die wahre Herausforderung ist, herauszufinden, was Außerirdische wirklich sind.“

Das Universum habe 100 Milliarden Galaxien, jede von ihnen mit Millionen Sternen, rechnet Hawking den Zuschauern vor. In solch einem Raum sei es unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, auf dem es Leben gibt. Allerdings sei es wahrscheinlich, dass das meiste außerirdische Leben Kleinlebewesen und einfachen Tieren entspreche.

Weiterentwickelte Lebensformen könnten aber wie Nomaden durchs All ziehen, um zu erobern und zu kolonisieren. Eine Kontaktaufnahme mit einer solchen Spezies sei „ein wenig zu riskant“, so der Astrophysiker, der an der Muskelschwäche ALS leidet und an den Rollstuhl gefesselt ist. „Wenn uns Außerirdische jemals besuchen, wird der Ausgang, so denke ich, genauso sein wie die Landung von Christopher Columbus in Amerika, was für die Eingeborenen nicht sehr gut ausging.“

  • 29.04.2010, 14:51 UhrJudas Aries

    Zu Kommentar 8

    Selbstverständlich gibt es eine wahre schöpfende Kraft, ein materieloses Jenseits für unseren Geist (oder auch Seele) und es gibt eine nachweisbare positive Funktion des betens. Aber das ist alles nicht greifbar und wird wohl für immer und ewig eine Glaubenssache bleiben. Gleichwohl sind namhafte Wissenschaftler (Physiker, darunter auch Lehrstuhlinhaber) zusehends bereit, aus den ebenfalls nicht fassbaren Rätseln der Quantenphysik ein glaubhaftes Jenseits abzuleiten. Dazu gibt es interessante Hypothesen, die deutlich machen, wie sehr Religion und Wissenschaft sich annähern.

    Die hingegen sehr wohl greifbaren Gotteshandlungen mit ihrem Neid, Egoismus, Straf- und Lohngehabe, wirken da befremdlich. Neben aller Exegese sind wir erst seit wenigen Jahrzehnten in der Lage und im Geiste so frei, dass wir die Gotteshandlungen aus technologischer, physikalischer und kriminologischer Sicht interpretieren. Das ist eine aufwändige beweisführung. So deutlich das Ergebnis ist, so wenig ist es einem zur Glaubenskritik bereiten Menschen mal eben so möglich, über die Jahrtausende zu reflektieren und zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen. in dieser Angelegenheit kann nicht der Satz gelten: „Das würde doch jeder merken!“. Man kann auch nicht im Spaziergang die geistigen blockaden einer Jahrhunderte währenden Religionsschule überwinden.

    Zitat: ‚Und in welcher Weise hätte sich der Wert der Erde…für einen außerirdischen Profiteur seit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen erhöht…?’

    Ein Planet ist immer eine investition wert. Wie gehen wir in unserer Wirtschaft vor, wenn wir an eine „feindliche Übernahme“ eines anderen Unternehmens denken? Wenn alles voller Friede, Freude, Sonnenschein ist, und wenn jeder zufrieden seine Gewinne schreibt, dann ist auch niemand zur Übergabe bereit. Da müssen schon verlockende Angebote her. Was in der Wirtschaft hohe Abfindungen sind, wären hier Versprechungen über das Leben nach dem Tod, dem Himmel und das Paradies. Oder man nutzt desolate Situationen und den einhergehenden hohen Leidensdruck für billige Übernahmen aus, weil dann jeder nach dem rettenden Strohhalm greift. Schauen wir uns die Weltwirtschaft und den Kampf der Kulturen an. Der Satz „Not lehrt beten“ könnte für den einen oder anderen wieder an bedeutung gewinnen.

    Zitat: ‚Was könnte / sollte die Menschheit denn ihrer Meinung nach tun, um die Gefahren durch einen solchen falschen Gott zu minimieren?’

    Die Antwort ist schwierig. Dafür ist hier kein Raum und sie kann in dieser Form kaum akzeptiert werden, weil sie auf eine Kette von indizien beruht, die letztlich eine Theorie formen. Nun denn, trotzdem:

    Wenn irgendeine Superzivilisation das „alle-Schäfchen-kommen-zu-mir-Projekt“ angeschoben hat, dann wird sich niemand persönlich vor Ort um die Unternehmenserfolge kümmern und mühselig zu Fuß auswerten, wie es denn wohl um die Gemeinde steht. Man kann uns schließlich nur vor den Kopf schauen und die statistischen Zahlen über Religionszugehörigkeit und Kirchgänger sagen nichts über die wahre Gottessehnsucht aus. Aber seit der weltweiten installation des sog. „Globalen bewusstseinsprojektes“ wissen wir, dass man gleichzeitiges und gleichgerichtetes Denken (Hinwendung/Konzentration auf ein Ereignis) ab einer bestimmten Größenordnung/bedeutung messen kann.

    Schauen wir und die letzte göttliche Verfügung an: ‚betet bitte fünfmal am Tag immer zur gleichen Zeit mit derselben Konzentration auf die eine Sache und in dieselbe Richtung.’

    Was wir im Ansatz können (siehe Globales bewusstseinsprojekt), darf man einer eventuellen Superzivilisation erst recht zuschreiben. Vielleicht ist das ein tauglicher indikator für die Controllingmannschaft Gottes? Vielleicht würde wir diesen aushebeln, wenn jeder autark und im Glauben an die wahre Schöpfungskraft betet? Und vielleicht ließe man dann mangels positiver Ergebnisse das Projekt Erde fallen. Zu viele vielleicht? Es gibt auch irdische Unternehmungen, die gewaltige Projekte in den Sand setzen. Alles ist relativ.

    Doch eines ist uns klar: Selbstverständlich wird weiterhin im Sinne Gottes gebetet, geopfert, gewidmet und geweiht. Uns bleibt nur zuzuschauen und abzuwarten. So einfach ist das eben nicht mit dem „Schnellmerkern unter den Gläubigen“.

  • 28.04.2010, 22:00 UhrInvestorix

    Die Juden, Christen und Muslime glauben an Gott als das höchste Wesen, das am Anfang Alles geschaffen hat und das Wohl und Heil der Menschen will.

    Das Wesen im von ihnen geschilderten Szenario würde eher wie ein klassischer Sektenführer agieren, hätte also sein eigenes Wohl und nicht das der Menschen im Sinn. Es wäre nicht Gott (und die Gläubigen würden das sicher auch schnell merken).

    Allerdings sehe ich für für dieses Szenario bisher keine Anhaltspunkte. Wir haben bisher noch nichts an Außerirdische abgeliefert. Und in welcher Weise hätte sich der Wert der Erde als Ganzes für einen außerirdischen Profiteur seit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen erhöht, so dass ein fortlaufendes Zuwarten lohnend gewesen wäre?

    Wir haben die geförderten bodenschätze und Rohstoffe nicht abholbereit gehortet, sondern alles immer von der Hand in den Mund verbraucht. Richtig zugenommen hat nur die Anzahl der Menschen, der Autos und Atomwaffen, die Umweltverschmutzung im Allgemeinen und die Menge an Atommüll im besonderen. Das soll eine Wertsteigerung sein?

    Allerdings wäre das Kind schon längst in den brunnen gefallen, und Hawking müsste jetzt nicht mehr warnen.

    Aber wo wir schon einmal so schön am Spekulieren sind: Was könnte / sollte die Menschheit denn ihrer Meinung nach tun, um die Gefahren durch einen solchen falschen Gott zu minimieren?

  • 28.04.2010, 14:05 UhrJudas Aries

    @investorix

    Der beste Weg zur Vereinnahmung der Güter eines anderen ist die Gewinnung der bedingungslosen Hingabe seiner selbst. Prinzipiell bittet, betet, fleht und erwartet doch bereits die halbe Welt, dass der außerirdische Gott wie versprochen wiederkehren möge. Das ist sachlich und nüchtern feststellbar. ich bin kein Esoteriker. Würde man dem initiator der Sache (dem sog. Gott) dann die Erde verwehren? Religion und Politik sind auch in westlichen Staaten keine zwei Paar Schuhe mehr. in den USA bestimmen die Evangelikalen die Politik. Die orthodoxen Juden bezeichnet man mittlerweile als die „israelischen Taliban“. Und wer tagtäglich bereit ist, zur Huldigung Gottes sein Leben zu geben (siehe extreme Muslime), der gibt erst recht die ganze Erde in die Hände Gottes. Das gut ausgefeilte Programm des „Unternehmens Gott“ trägt doch erkennbar gute Früchte. Es vergeht nicht einen Tag ohne Nachrichten aus der Rubrik „Kampf der Kulturen“. Der investor kann sich zurücklehnen und den Reinigungsprozess abwarten.

    Eigentlich ist es recht einfach:
    1.
    Wenn in Sachen biblischer Gott (somit auch dem Gott der Muslime und der Juden) nicht Nichts war und
    2.
    wenn es doch eher unwahrscheinlich ist, dass sich aus dem materielosen Jenseits die wie auch immer geartete wahre Schöpfungskraft personifizierte, um auf unserer relativ nichtigen Erde eine exklusive Auslese zu treffen (soviel zum Thema Esoteriker), dann
    3.
    wären wir bei Stephen Hawkings Gedankengängen (die aber nicht nur er hat).

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