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Sprungroboter für Afghanistan: Flo-Roboter springt sieben Meter hoch

Die US-Armee will in Kürze zwei Aufklärungsroboter des US-Unternehmens Boston Dynamics testen. Der Roboter mit dem Namen Sand Flea fährt auf vier Rädern und kann mehrere Meter hohe Hindernisse überspringen.

Der Precision Urban Hopper ist für das Militär entwickelt worden. Quelle: Randy Montoya
Der Precision Urban Hopper ist für das Militär entwickelt worden. Quelle: Randy Montoya

BerlinSand Flea, Sandfloh, heißt ein kleiner ferngesteuerter Roboter, den die US-Armee künftig in Afghanistan einsetzen will. Er soll die US-Soldaten bei der Aufklärung unterstützen. 

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Roboter mit vier Rädern 

Entwickelt wurde er im Auftrag der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) vom US-Unternehmen Boston Dynamics und dem Sandia National Laboratory, die ihn 2009 als Precision Urban Hopper vorgestellt hatten. Der Roboter, der in etwa die Größe eines Schuhkartons hat, ist eine Plattform mit vier Rädern. Er wird beispielsweise mit einer Kamera ausgestattet und soll Bilder von einem Einsatzort liefern. 

Um Hindernisse wie Mauern zu überwinden oder in Häuser hineinzukommen, hat der Roboter ein Sprungbein. Das wird mit Gasdruck betrieben. Der Roboter hat einen kleinen Tank, der mit Kohlendioxid gefüllt ist. Eine Tankfüllung reicht für etwa 30 Sprünge. Mit seinem Sprungbein kann sich der Roboter über 7 Meter hoch katapultieren, also bis fast in den dritten Stock eines Hauses. Er landet dabei immer auf seinen Rädern. Eine besondere Technik verhindert, dass er nach der Landung allzu sehr umherspringt. 

Roboter

Springendes Auge 

Gedacht sei der Roboter, um ummauerte Grundstücke vor einem Einsatz zu inspizieren, sagte ein US-Offizier der Wochenzeitung Army Times. Die Soldaten stünden oft vor der Frage, welchen Hof sie durchsuchen sollten und welchen nicht. Diese Entscheidung sei schwer zu treffen ohne die Unterstützung einer Drohne. Eine Patrouille könnte künftig den nur gut 2 Kilogramm schweren Sand Flea dazu einsetzen. 

Die Armee will ab Winter zwei der Sprungroboter testweise einsetzen. Acht weitere Roboter seien bestellt, sagte der Offizier. 

Der Artikel erschien zuerst bei Golem.de.

Quelle: Golem.de
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