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Tiefseeforschung: MS Sonne bekommt einen Nachfolger

Auf dem Gelände der Neptun Werft in Warnemünde wird es bald spannend zugehen: Deutschland bekommt ein neues Tiefseeforschungsschiff. Es soll für Themen von Klimaforschung bis zu marinen Rohstoffen ausgerüstet sein.

Ein Tiefsee-Oktopus (Grimpoteuthis sp.) in der Tiefsee. Quelle: dpa
Ein Tiefsee-Oktopus (Grimpoteuthis sp.) in der Tiefsee. Quelle: dpa

Deutsche Meereswissenschaftler erhalten ein neues Tiefseeforschungsschiff. Bundesforschungsministerin Schavan und Niedersachsens Wissenschaftsministerin Wanka wollen am heutigen Freitag in Warnemünde die Verträge für Bau und Bereederung des neuen Schiffes unterzeichnen.

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Es entsteht für etwa 124 Millionen Euro auf der Warnemünder Neptun Werft, einem Unternehmen der Papenburger Meyerwerft. Das Schiff soll den Namen „Sonne“ tragen - wie das 2015 außer Dienst gehende bisherige Forschungsschiff. Das hat unter anderem am Aufbau eines Tsunami-Warnsystems im Indischen Ozean mitgewirkt.

Die Küstenländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen hatten 2008 mit dem Bund den Bau des neuen Tiefseeforschungsschiffes vereinbart.

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