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Wissenschaft: Neue Stachelratte in Peru entdeckt

In den Nebelwäldern der peruanischen Anden haben Forscher eine neue Art von Stachelratten entdeckt. Isothrix barbarabrownae sei ungefähr so groß wie ein Eichhörnchen, berichtet Bruce Patterson vom Field Museum in Chicago im Journal „Mastozoología Neotropical“ (Bd. 13, Nr.2, S. 175).

Stachelratte Quelle: dpa
Die undatierte Zeichnung zeigt eine neue Art von Stachelratte, die Isothrix barbarabrownae. Quelle: dpa

dpa CHICAGO. In den Nebelwäldern der peruanischen Anden haben Forscher eine neue Art von Stachelratten entdeckt. Isothrix barbarabrownae sei ungefähr so groß wie ein Eichhörnchen, berichtet Bruce Patterson vom Field Museum in Chicago im Journal „Mastozoología Neotropical“ (Bd. 13, Nr.2, S. 175).

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Die Ratten haben braunes Fell und einen dicken, mit Fell besetzten Schwanz. Sie sind nachtaktiv und leben auf Bäumen. Das Nagetier wurde nach einer Mitarbeiterin des Field Museums of Natural History, Barbara E. Brown, benannt.

Die Forscher fanden die neue Nagerart bereits im Jahr 1999 in etwa 1900 Metern Höhe bei Feldstudien im Manu National Park und Biosphärenreservat im Süden Perus. Das nun wissenschaftlich beschriebene Tier gehört zu einer Art von Baumratten, die bislang nur aus dem Einzugsgebiet der Ströme Amazonas und Orinoco bekannt waren.

Die neue Art sei nicht nur eine niedliche Neuheit, betont Patterson. Vorläufige DNA-Analysen ließen den Schluss zu, dass die nächsten Verwandten der Tiere, die bislang nur im Flachland bekannt waren, möglicherweise Vorfahren in den Anden haben. Das würde ein neues Licht auf die Evolution einer ganzen Gruppe von auf Bäumen lebenden Nagern werfen.

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